Auf der Montfortstraße geht’s vorwärts

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 So sehen die Bänke aus, die ab dem Frühjahr 2019 entlang der Montfortstraße zum Verweilen einladen. Bürgermeister Bruno Walter
So sehen die Bänke aus, die ab dem Frühjahr 2019 entlang der Montfortstraße zum Verweilen einladen. Bürgermeister Bruno Walter (links) durfte schonmal Probe sitzen, dann bauten die Bauhof-Techniker das Musterbänkchen auch gleich wieder ab. (Foto: Stadtverwaltung)
Sportredakteur

Am Dienstagabend ist der Runde Tisch der Händler Tettnangs wegen Krankheit ausgefallen. Dennoch hat sich zwischenzeitlich einiges bewegt bei den gemeinsamen Versuchen von Politik und Handel, die Tettnanger Montfortstraße für die Kundschaft attraktiver zu machen.

So sollen bis zum Frühjahr zum Beispiel einige Sitzbänke entlang der Straße aufgestellt werden, die Fußgängern Rastmöglichkeiten beim Einkaufen bieten. Ein Musterbänkchen wurde von den städtischen Bauhof-Mitarbeitern bereits probehalber montiert. Außerdem wurde darüber gesprochen, dass die unterschiedlichen Tempolimits in Tettnang verwirrend seien – hier sehnt man sich offenbar nach einer Vereinheitlichung. Eine Heraufsetzung der Geschwindigkeitsobergrenze in der Montfortstraße von bislang sieben auf 20 oder gar 30 Stundenkilometer wurde deshalb ebenfalls diskutiert.

Ziele sollen gemeinsam erreicht werden

Martina Weishaupt vom Stadtmarketing darf als eine Art „Moderatorin“ zwischen den Interessensgruppen aus Handel und Politik gelten. Zuletzt hatte sie zur Glättung der Wogen beitragen müssen, die nach dem Vorschlag von SPD und Grünen, das Torschloss in der  Montfortstraße samstags und sonntags für den Autoverkehr zu schließen, ziemlich hoch geschlagen waren.

Konstruktiv soll es nun weitergehen in Sachen Attraktivitätssteigerung der Montfortstraße. Weishaupt: „Es geht darum, diese Ziele gemeinsam zu erreichen, die Händler, Gastronomie, Politik und Verwaltung ja alle gleichsam haben.“

Für die am Dienstag ausgefallene Runde wird es kurzfristig keinen Ersatztermin geben, da für Montag, 5. November, ohnehin die Jahreshauptversammlung des Vereins Stadtmarketing Tettnang auf der örtlichen Agenda steht. Weißhaupt: „Da hat dann jeder die Möglichkeit, seine Meinung kundzutun, und auch dem Bürgermeister Fragen zu stellen. Und Bruno Walter wird dann seinerseits auch sagen, was er eigentlich am Dienstagabend sagen wollte.“ Interessant wird die Versammlung am 5. November allein auch schon deshalb, weil Martina Weishaupt dann auch ein neues Vereinskonzept vorstellen wird. Außerdem wird die Münchener Beratungsfirma, die ein Stadtmarketingkonzept für Tettnang entwickelt hat, an jenem Abend vor Ort vertreten sein und sich der Debatte stellen.

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