Sportredakteur
Günther Bretzel

Die drei großen Gewinner des neunten Spieltags in der Fußball-Kreisliga A2 sind der TSV Tettnang, SV Achberg und die Spielvereinigung Lindau. Das Spitzentrio hat sich am Tag der Deutschen Einheit keine Blöße gegeben.

Das halbe Dutzend vollgemacht hat dabei der neue Tabellenführer: Die Tettnanger schlugen den TSV Schlachters klar mit 6:0. Anders als noch beim überzeugenden Heimsieg über die SpVgg Lindau, lief es für die Mannen Lukas Sonntag in Tettnang überhaupt nicht. „Zu langsam, zu wenig Einsatz in den Zweikämpfen: Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt“, sagte der Coach von Schlachters nach der klaren Niederlage. Durch die Schlappe verlor das bayerische A2-Team den Kontakt zur Spitzengruppe – wie auch der SV Oberteuringen nach dem 1:2 zu Hause gegen den SV Achberg.

Mann des Tages in Oberteuringen war einmal mehr Simon Goldbrunner, der beide Tore markierte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Gastgeber besorgte Stefan Nägele, der sich bei einem von SVO-Kapitän Julius Kleb getretenen Freistoß im Achberger Strafraum am höchsten schraubte und den Ball ins Tor köpfte. Kurios verlief die Nachspielzeit, die überaus lang lief. Als Kleb zu Marcel Corbet passte und dieser vors Gästetor flankte, kam der Ball auf den Fuß von Faton Meziu, der draufhielt und das Spielgerät im Achberger Gehäuse versenkte. Mitten in dieser Aktion pfiff der Unparteiische die Begegnung plötzlich ab. „Das ist absolut unfair“, schimpfte Oberteuringens Coach Michael Krause.

Aufsteigende Form zeigt die U23 des VfB Friedrichshafen: Nach dem knappen Sieg über Oberteuringen in der Vorwoche behielt die Häfler Landesligareserve beim TSV Neukirch mit 3:0 die Oberhand und kassierter erneut keinen Gegentreffer.

Am Ende eines von beiden Seiten intensiv geführten Spieles ging der TSV Eriskirch im Derby beim FV Langenargen beim 1:3 als verdienter Sieger vom Platz. „Wir waren nicht gut und haben zu viele Zweikämpfe verloren“, bedauerte FVL-Trainer Michael Wölfle. Unmittelbar nach Wiederanpfiff hatte Sergje Held das 2:1 für den FVL auf dem Kopf, schaffte es aber nicht, die Kugel aus drei Metern im leeren Tor unterzubringen. Eriskirchs Trainer Antonio Di Modugno war glücklich, dass seine Elf „nach verschlafenen ersten 30 Minuten das Spiel weitgehend im Griff hatte“.

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