Ab Pfingsten gibt es in der St. Georg-Kapelle einen Raum für Trauer

 Einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie werden die beiden Kirchengemeinden in der St.-Georgs-Kapelle einrichten.
Einen Gedenkort für die Opfer der Corona-Pandemie werden die beiden Kirchengemeinden in der St.-Georgs-Kapelle einrichten. (Foto: Mark Hildebrandt)
Schwäbische Zeitung

Einen Trauerort für die Opfer der Corona-Pandemie gibt es bald in der St.-Georg-Kapelle in Tettnang. Den richten die evangelische Martin-Luthergemeinde und die katholische St. Gallus-Gemeinde laut einer Pressemitteilung ab Pfingstsonntag, 23. Mai, gemeinsam ein.

Vor allem im Dezember und Januar seien im Krankenhaus und in den Pflegeheimen zahlreiche Menschen an Corona erkrankt, über 30 von ihnen starben. Zurück blieben Angehörige, Mitbewohner und Mitarbeiter, die trauern. Oft sei nur wenig oder gar keine Zeit zum Verabschieden geblieben. Doch Trauer brauche Zeit und Raum.

Kerze, Erinnerungsbuch und Klagemauer sollen helfen

Tagsüber wird eine Kerze für die Verstorbenen brennen. Es soll ein Gebet zum Mitnehmen geben. Trauernde können den Namen der Verstorbenen und Erinnerungen dazu in ein Buch schreiben. In einer Klagemauer können diese zudem ihre Klage, ihren Dank oder ihre Bitte zum Ausdruck bringen.

Die Kapelle ist jeden Tag geöffnet. Einen ökumenischen Gedenkgottesdienst soll es am Sonntag, 19. September, um 17 Uhr im Schlosspark geben.

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