Organisatoren blicken optimistisch auf das Schlossseefest

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Das Feuerwerk ist immer ein Höhepunkt beim Schlossseefest. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Kommende Woche ist es soweit, dann findet von Freitag, 26. Juli, bis Sonntag, 28. Juli, zum 33. Mal das Schlossseefest statt.

Die Organisatoren haben dabei an alles gedacht, um den Besuchern ein tolles Fest zu bieten. „Die Besucher sollen sich rundum wohl fühlen - so wie in ihrem Wohnzimmer“, sagt der Chef des Organisationskomitees Ronny Knepple, Vorsitzender des Musikvereins Harmonie Lippertsreute. Viele fieberten dem Fest scon seit langem entgegen, und manch einer komme sogar von weit her. „Seit Jahren kommen fünf junge Bierbraumeister aus München auf unser Fest.“

Die fünf Salemer Musikvereine organisieren gemeinsam mit der Gemeinde die größte Open-Air-Veranstaltung in Salem mit mehreren tausend Besuchern. Damit alles reibungslos gelingt, treffen sich die Organisatoren regelmäßig unter dem Jahr. Denn „einfach nur darauf zu vertrauen, dass alles wieder so gut läuft wie im Vorjahr, wäre fahrlässig“, sagt Knepple, der auch für Sponsoren, Finanzen und Werbung verantwortlich ist.

Manuel Lenski, Vorsitzender des Musikvereins Neufrach, kümmert sich unter anderem um ausreichende Parkplätze. Am Samstagabend wird ein erweiterter Sonderbusverkehr mit fünf Linien angeboten. Diese fahren im Stundentakt. Heuer fährt der letzte Bus sogar erst um 2 Uhr. Auhc Gäste aus Meersburg, Unteruhldingen und Heiligenberg können die Busse heuer auch nutzen, denn es werden erstmals zusätzliche Haltestellen eingerichtet.

Doch nicht nur in punkto Verkehr, sondern auch mit dem Musikprogramm sind die organisatoren zufrieden. Dieses Jahr ist der Auftritt„Der Dorfrocker“ der Höhepunkt. Um in Salem dabei zu sein, haben die drei Jungs ihr eigenes Open-Air-Konzert in ihrer fränkischen Heimat um eine Woche verlegt.Es habe schon zahlreiche Ticketanfragen gegeben, so Knepple. Der Eintritt an der Abendkasse kostet fünf Euro. Daneben gibt es zur Eröffnung am Freitagabend den traditionellen Festwieseneinzug mit 300 Musikanten.

Daniel Mauthe, Vorsitzender des Musikvereins Beuren, organisiert die Newcomerbühne, die bereits zum fünften Mal jungen Talenten aus der Region eine attraktive Plattform vor großem Publikum bietet. In diesem Jahr wandert die Bühne auf den roten Gummiplatz zwischen Festwiese und Rummel. Dort werden die Nachwuchsbands mit einer DJ- Partybühne kombiniert. Umrahmt von DJ Sound aus Salem treten „Confused after all“ aus Ravensburg und „Wämmeska“ aus Fridingen auf. Wer selbst auf der Newcomerbühne spielen will, kann sich jederzeit bewerben unter newcomer@schlossseefest.de.

Auch in Sachen kulinarische Versorgung sind die Veranstalter zufrieden. „Wir haben rund 30 Gerichte im Angebot, und alleine zehn davon sind vegetarisch“, berichtet Jochen Fuchs vom Musikverein Mimmenhausen. Er kümmert sich um den Festplatz und den Getränkeeinkauf und hat immer ein Auge auf die Speisekarte. Das kulinarische Angebot ist eine Herzensangelegenheit für ihn: „Seit Jahren ist die bunte und vielfältige Speisekarte ein Highlight für viele Gäste. Zudem können sich die Gäste an der Strandbar, im „Saftladen“ oder im Bierzelt erfrischen. Um den Glasbruch gering zu halten, wird der erfolgreiche Modellversuch aus 2012 mit Weizenbier- und Cocktailgläsern aus hochwertigem Kunststoff fortgesetzt.

Uwe Gundelsweiler, Vorsitzender des Musikvereins Weildorf, kümmert sich um das Sicherheitskonzept des Festes. Bis zu 25 Security-Kräfte sind im Einsatz. Gundelsweiler hält zudem den Kontakt zur Polizei und den Einsatzkräften von DRK und Feuerwehr. Zudem ist er ständig in der mobilen Einsatzzentrale auf dem Festplatz vor Ort.

Nachdem im vergangenen Jahr die Rettungs- und Fluchtwege neu überdacht und ausgeschildert wurden, werden sie dieses Jahr noch besser ausgeleuchtet. „Wir verbessern die Sicherheit überall dort, wo es möglich ist. Für Anregungen und Kritik sind wir stets offen.“ Darüber hinaus teilt Gundelsweiler mit, dass der Zugang zum Fest wie im Vorjahr nur an den beiden Eingängen „Haupteingang“ und „Mimmenhausen“ möglich ist.

„Safety first“ gilt auch beim Aufbau des großen Feuerwerks. Die erneut engagierten, österreichischen Pyrotechnik-Profis um Gerhard Kreutz beginnen auf einem abgesperrten Teil des Badegeländes ab Freitagmorgen mit dem Aufbau. „Abgeschirmt von den Badegästen können sie so ungestört und konzentriert rund eine Tonne pyrotechnisches Material verbauen“, sagt Ronny Knepple.

Inklusive Vorbereitungszeit werden rund 350 Arbeitsstunden benötigt, bevor die über 4000 Effekte den Abendhimmel am Samstag erhellen. Traditionell ist das gut 15-minütige Klangfeuerwerk sicher wieder einer der Höhepunkte im Festprogramm. Es wurde ein weiteres Mal speziell zum Schloßseefest choreographiert und wird dort uraufgeführt.

Mehr Informationen rund um das Schlosssefest gibt es im Internet unter www.schlossseefest.de

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