Neues Spielgelände für die Fritz-Baur-Schule

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 So soll zukünftig der neue Spielplatz an der Fritz-Baur-Grundschule in Mimmenhausen aussehen, das Modell wurde in der Sitzung
So soll zukünftig der neue Spielplatz an der Fritz-Baur-Grundschule in Mimmenhausen aussehen, das Modell wurde in der Sitzung des Gemeinderates am Dienstag vorgestellt. (Foto: Brigitte Walters)
Brigitte Walters

Das Spielgelände an der Fritz-Baur-Grundschule in Mimmenhausen soll völlig umgestaltet werden. Das hat der Gemeinderat in der Sitzung am Dienstag mit großer Mehrheit beschlossen. Die bisherige Einrichtung des Spielplatzes mit Schaukel, Wackelbrücke und Klettergerüst bietet für die fast 190 Grundschüler wenig Spielwert. Zudem soll der bisherige Kiesplatz an der Mensa entfernt werden, da es dort immer wieder zu Stürzen der Kinder kommt, außerdem werden durch den Kies die Scheiben der Mensa beschädigt.

Schule, Elternbeirat und Förderverein hatten die Initiative ergriffen, verschiedene Spielplätze in Salem besichtigt und mit der Firma Cucumaz Kontakt aufgenommen. Diese erarbeitete einen Vorschlag, bei dem die Wünsche und Anregungen von Schule und Eltern alle berücksichtigt worden seien, berichtete Grundschulrektor Stefan Neher dem Gemeinderat.

Es sollten Balancier- und Klettermöglichkeiten, eine Röhre zum Durchkrabbeln und eine Rutsche geschaffen werden, dabei sollten verschiedene Schwierigkeitsgrade berücksichtigt werden.

Das Cucumaz-Konzept beinhaltet eine Slackline, ein waagerechtes Kletternetz, Hügelauf- und -abstiege mit einer Brücke mit Förderbandgummi und einen Einbaum mit Kerben und Trittsteinen. Zudem gibt es eine Rutsche und eine Tunnelröhre. Im Buntstift-Parcours sind verschiedene Kletter- und Balanciermöglichkeiten untergebracht und zum Abschluss noch eine offene Stangenrutsche. Die Geräte sind mit einem Weg aus Hackschnitzeln erreichbar, das vorhandene Klettergerüst bleibt bestehen.

Im zweiten Bauabschnitt soll die Kiesfläche umgestaltet werden, es sollen Sitzflächen für etwa 50 Kinder an einem Erdhügel entstehen, ferner soll ein Baum gepflanzt werden. Insgesamt wird mit Kosten von rund 88 000 Euro gerechnet. Daran will sich der Förderverein mit einer Spende beteiligen.

In der Diskussion kritisierte Gemeinderat Franz Jehle, dass es nur einen Plan einer Firma gebe, ihm würden neue Ideen fehlen, er wünsche sich abwechselungsreiche Geräte für die Kinder. Die Gemeinderäte lobten die Schule, den Elternbeirat und den Förderverein dafür, dass sie die Initiative zur Spielplatzerneuerung ergriffen hatten.

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