Neue Königin nimmt Thron auf dem Affenberg ein

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Affendame Amia wächst privilegiert zwischen ihren Artgenossen auf.
Affendame Amia wächst privilegiert zwischen ihren Artgenossen auf. (Foto: Affenberg Salem)
Schwäbische Zeitung

Es ist erst wenige Monate her, da haben die zwölf Berberaffenbabies auf dem Affenberg das Licht der Welt erblickt. Einfach bezaubernd und zur Freude der Besucher und des Teams am Affenberg Salem. Die Kleinen sind schon ordentlich gewachsen und auch jetzt, in der herbstlichen Nachsaison, eine wahre Freude. Keine Babies mehr, sondern aktive Affen-Kinder, denen man ihre Entwicklung schon von Weitem ansehen kann.

Wie heißt es so schön: „Der Jugend gehört die Zukunft.“ Das gilt auch für die Berberaffen-Babies, die im Frühjahr dieses Jahres zur Welt gekommen sind. Allesamt kerngesund und bestens umsorgt von ihrer jeweiligen Gruppe. Mit rund 600 Gramm und pechschwarzem Fell werden sie geboren und mit rund vier bis sechs Monaten entwöhnt. Die Babies vom Affenberg sind inzwischen fast alle komplett in ihre endgültige grau-braune Farbe umgefärbt – ein deutliches Zeichen, dass sie den Weg in die nächste Entwicklungsstufe längst genommen haben. Sie stellen täglich ihren Mut unter Beweis, erkunden das große Areal mit den für die Affen guten Bedingungen und erklimmen die Bäume. Und wenn sie sich dann das ein oder andere Mal doch zu viel zugetraut haben, ist schnell ein Alttier zur Stelle und hilft, heißt es in der Pressemeldung.

Und obwohl sich das Fell schon verändert hat, erkennt man den Nachwuchs genau. Ein Besuch in der Nachsaison lohnt sich in jedem Fall, denn die Tiere kommen den Gästen sehr nah und lassen sich gut beobachten. Eine ganz besondere Dame in der Jugendbande ist Amia. Das Mädchen wurde am 29. Mai geboren und ihr Name ist Programm. Amia bedeutet „die Geliebte“ und sie wächst privilegiert auf. Sie wird von der gesamten mütterlichen Verwandtschaft liebevoll umsorgt, denn sie ist der einzige Nachwuchs in der Chefinnenfamilie. Kraft dieser Herkunft wird sie auch in Zukunft einen hohen Rang unter den weiblichen Gruppenmitgliedern einnehmen. Und das scheinen einfach alle in der Gruppe zu spüren und verhalten sich prompt entsprechend. Amia, die Geliebte, wird auch von den anderen Mitgliedern ihrer Gruppe fleißig umsorgt und umhergetragen. Fast bekommt man den Eindruck, dass sich alle bei Amia beliebt machen möchten, um auch künftig einen guten Stand zu haben.

Die Karten sind direkt vor Ort erhältlich – allerdings nur per Kartenzahlung. Online-Tickets können im Vorfeld über www.affenberg-salem.de erworben und ausgedruckt werden. Zum Schutz der Besucher, der Mitarbeiter und auch der Berberaffen gilt auf dem Affenberg die Maskenpflicht. Die Art der Maske bleibt den Gästen selbst überlassen, lediglich Mund und Nase müssen bedeckt sein. Kinder unter sechs Jahren sind vom Tragen einer Maske ausgenommen. Am Weiher und in der Damwildanlage bleibt das Tragen der Maske jedem Gast selbst überlassen. In der momentanen Situation dürfen die Berberaffen nicht mit Popcorn gefüttert werden.

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