Bulli-Tour: Es geht weiter in Richtung Marokko

Lesedauer: 5 Min
Patrick Scholz

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Der Salemer Fotograf Patrick Scholz fährt gemeinsam mit seiner Freundin Lisa Nuber und Hund Oskar im VW Bus durch Europa und Afrika. Von unterwegs unterstützen sie auf verschiedene Weise soziale Projekte. In unregelmäßigen Abständen berichten sie in der „Schwäbischen Zeitung“ von ihren Erlebnissen. Nach einigen Wochen in der Heimat geht es für die beiden von Deutschland über Frankreich und Spanien nach Marokko.

Nachdem wir ab Anfang Juni mit unserem alten VW Bus „Willi“ bis in den hohen Norden Norwegens, über Osteuropa nach Griechenland – rund 15 000 Kilometer – gefahren sind, geht es für uns Ende Oktober erst mal für ein paar Wochen in die Heimat. Auch wenn wir sehr sparsam unterwegs sind, fast immer in der Natur schlafen und selber kochen, braucht man für so eine Reise ein wenig Geld. So haben wir für Ende Oktober etwas Arbeit in Deutschland eingeplant. Lisa ist Handstand-Akrobatin und Turntrainerin, und hat in der Zeit zu Hause Handstand-Workshops gegeben. Patrick hat Live-Vorträge über seine vorangegangene Fahrradreise „Social Cycling – Auf dem Fahrrad nach Indonesien“ gehalten. So konnten wir neben dem Besuch unserer Freunde und Familie noch ein bisschen für die nächsten Monate dazuverdienen.

Die Vorträge haben wir genutzt, um für das kenianische Hilfsprojekt „Barnabas Children Centre“, das wir schon seit einigen Jahren unterstützen, Spenden zu sammeln, und konnten so neue sanitäre Anlagen für das Waisenhaus und die Schule finanzieren. Für uns ein riesiger Erfolg da die fast 400 Kinder und Lehrer alle eine einzige Toilette – ein Loch im Boden – benutzen mussten.

Auch wenn es während der Zeit in Deutschland natürlich wunderschön ist, alle Freunde und die Liebsten mal wieder zu sehen, sind wir trotzdem froh, als wir wieder in unseren VW Bus ziehen. In Deutschland waren wir bei unserer Familie untergekommen, da an unserem Bus noch eine etwas größere Reparatur anstand. Nach fast fünf Monaten auf circa sechs Quadratmetern „Wohnfläche“ sind wir in den großen Wohnungen unserer Eltern erst mal etwas überfordert. So freuen wir uns umso mehr, nun wieder sehr reduziert in unserem Bus zu leben und trotzdem alles dabei zu haben, was man so braucht.

Die Reiselust hat uns nach wie vor gepackt, ein Ende der Reise ist für uns noch nicht in Sicht. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl nach den Wochen in der Heimat endlich wieder loszurollen. Ein wirkliches Ziel haben wir nicht – das Einzige, was wir wissen ist, dass wir zunächst irgendwie nach Marokko fahren möchten. Und so genießen wir wunderschöne Tage im kalten Frankreich und freuen uns riesig über die ersten warmen Sonnenstrahlen an der spanischen Küste.

In Spanien kommen wir wieder im „Unterwegssein“ an und verbringen super schöne Wochen an tollen Spots zum Wellenreiten, gemeinsam mit anderen Reisenden und bei rund 20 Grad. An die Temperaturen könnten wir uns im Dezember gewöhnen. In Algericas in Südspanien kaufen wir uns ein Fährticket, und wollen morgen nach Marokko übersetzen. Wir sind wahnsinnig gespannt auf das Reisen im Bus in Afrika, und freuen uns nach den Monaten in Europa auf eine völlig andere, spannende Welt in Afrika.

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