Auszubildende der Firma HSM stellen Schülern verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten vor

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Die drei HSM-Azubis präsentieren in der Lehrwerkstatt die verschiedenen Arbeiten, die hier gefertigt wurden, für die Jugendliche
Die drei HSM-Azubis präsentieren in der Lehrwerkstatt die verschiedenen Arbeiten, die hier gefertigt wurden, für die Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung interessieren. (Foto: BW)
Brigitte Walters

Mit der Aktion „Wissen was geht“ bietet die Wirtschaftsförderung Bodenseekreis interessierten Schülern die Möglichkeit, renommierte und attraktive Ausbildungsbetriebe der Region während der Sommerferien kennenzulernen. In diesem Jahr beteiligen sich daran insgesamt 46 Unternehmen im Kreis. Das Interesse der Jugendlichen steige von Jahr zu Jahr, erklärte Benedikt Otte, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. Im vergangenen Jahr hätten weit mehr als 500 Jugendliche die Chance genutzt, sich über die angebotenen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren.

Am Montag informierten sich vier Jugendliche über die Produktion der Firma HSM in Salem. Hermann Schwelling Maschinenbau (HSM) ist 1971 als Garagenunternehmen gestartet, inzwischen hat es drei Produktionsstandorte in Salem, Frickingen und Reichenbach. Beschäftigt sind dort rund 870 Mitarbeiter, davon sind 95 Auszubildende. Im September starten 16 Jugendliche bei HSM mit ihrer Ausbildung, sagte Ramona Winkler, die in der Personalabteilung für die Azubis zuständig ist. HSM ist ein weltweit agierender Hersteller von Aktenvernichtern und Ballenpressen. Das reicht vom Aktenvernichter als kleines Gerät für das private Büro, bis zum großen Gerät für die höchste Sicherheitsstufe – vom einzelnen Blatt Papier bis zum kompletten Ordner oder sogar CDs und Festplatten. Die Ballenpressen pressen Kartonagen oder Plastikflaschen auf minimale Größen zusammen. Wichtige Kunden sind deshalb Supermarktketten und große Entsorgungsunternehmen.

Bei HSM gibt es unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten. Im kaufmännischen Bereich sind dies Industriekauffrau/-mann, die auch mit der Zusatzqualifikation Fremdsprachen ausgebildet werden können, und die Fachkraft für Lagerlogistik.

Die verschiedenen technischen Ausbildungsberufe stellten drei Azubis vor. Dazu gehören Industrie-, oder Konstruktionsmechaniker, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik oder Verfahrensmechaniker für Beschichtungstechnik. Hinzu kommt noch der Beruf des Mechatronikers oder des Maschinen- und Anlagenführers. Zudem werden Ausbildungsplätze für duale Studiengänge im technischen und kaufmännischen Bereich angeboten. Um den Jugendlichen die Entscheidung zu erleichtern, bietet HSM auch Praktikumsplätze an.

Zukunftspläne sind schon da

Konrad startet erst im September mit der neunten Klasse im BZM, aber für ihn steht jetzt schon fest, dass er sich als Mechatroniker bewerben will. Ähnlich ist es bei Sanja, allerdings weiß sie noch nicht, welchen Beruf sie lernen will, nur im kaufmännischen Bereich soll er sein. Marie will sich erstmal einige Unternehmen ansehen, auch sie strebt eine kaufmännische Ausbildung an. Felix startet im September im Technischen Gymnasium Überlingen, will sich aber schon mal einen Überblick über die Ausbildungsoptionen verschaffen.

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