Auf gutem Wege zum Klassenerhalt

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 Der Mimmenhausener Block steht: Zweitliga-Volleyballer Christian Pampel (4) steuert mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt an.
Der Mimmenhausener Block steht: Zweitliga-Volleyballer Christian Pampel (4) steuert mit seiner Mannschaft den Klassenerhalt an. (Foto: GKR)
Sportredakteur

Sieben Siege aus zwölf Ligaspielen, aktueller Tabellenachter im Feld von 13 Mannschaften und sechs Punkte Rückstand auf die Abstiegsränge: Was die Spielstatistik betrifft, kann der TSV Mimmenhausen nach dem Aufstieg zur 2. Volleyball-Bundesliga Süd auf eine überaus zufriedenstellende Hinrunde zurückblicken. Vor allem vor der eigenen Fankulisse im Salemer Bildungszentrum sind die Südbadener eine Klasse für sich – haben sie doch bislang lediglich zwei ihrer sieben Heimspiele abgeben müssen und alle fünf Tiebreak-Begegnungen für sich entschieden. Nun empfängt der TSV am Sonntag, 13. Januar, um 16 Uhr der Tabellennachbar TV/DJK Hammelburg in Salem. Gegen das „junge, athletische Gästeteam“ (TSV-Homepage) aus Unterfranken haben Spielertrainer Christian Pampel und seine Kollegen noch eine Rechnung offen.

Gleich zum Saisonauftakt in Hammelburg hatte sich Mimmenhausen „noch etwas ehrfürchtig, nicht abgezockt genug in entscheidenden Phasen“ präsentiert und unterlag mit 1:3. Seitdem wurden die Unterfranken bis kurz vor Weihnachten in der Tabelle nach unten gereicht, zogen nun personelle Konsequenzen und verpflichteten mit dem 25-jährigen Kanadier Jackson Maris, der vom Erstligisten United Volleys Rhein-Main wechselte, einen Zuspieler. „Ein neuer Regisseur verändert das ganze Spiel, nicht zuletzt auch das Verhalten der Angreifer“, weiß Christian Pampel aus seiner langjährigen Erfahrung als Volleyballprofis im In- und Ausland. „Mit dieser Unbekannten müssen wir leben“, so der Spielercoach mit Blick auf Sonntagabend.

Was die Zwischenbilanz des Aufsteigers aus Südbaden nach der Hinrunde anbelangt, gibt sich Pampel „definitiv zufrieden“. 30 Punkte habe er fürs Erreichen des Saisonziels, welches Klassenerhalt lautet, ausgegeben. Gut die Hälfte davon sind jetzt eingefahren, „da sind wir im Soll“. Vor allem von der Nervenstärke, die seine Mannschaft bei den fünf Tiebreaksiegen an den Tag legten, sei er überrascht gewesen. Dennoch warnt Pampel vor all zuviel Euphorie: „Ich bin vorsichtig. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit. Was jetzt nicht passieren darf, ist, mit einer gewissen Zufriedenheit in die Spiele reinzugehen. Keine echte Entwarnung gibt es im Verletztenlager: Außen-Angreifer Lukas Ott trainiert erst seit Kurzem wieder mit. Und für Michael Kasprak (Schulterverletzung) ist die Saison definitiv beendet.

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