Oberteuringen bildet Haushaltsreste von 3,4 Millionen Euro

Lesedauer: 2 Min
 Der Gemeinderat von Oberteuringen hat die Haushaltsatzung 2019 verabschiedet.
Der Gemeinderat von Oberteuringen hat die Haushaltsatzung 2019 verabschiedet. (Foto: Alexander Tutschner)

Die Gemeinde Oberteuringen hat für das Haushaltsjahr 2018 Haushaltsreste von knapp 3,4 Millionen Euro gebildet. Der Gemeinderat hat eine entsprechende Liste von Kämmerer Hansjörg Langegger einstimmig abgesegnet.

Im Verwaltungshaushalt wurden insgesamt 294 000 verplante Euro im Haushalt 2018 nicht abgerufen. 196 000 Euro für den Straßenunterhalt, weil die beauftragte Firma die Arbeiten nicht ausführte, 40 000 Euro für den Gebäudeunterhalt im Rathaus (Heizung) und 58 000 Euro für die Straßenbeleuchtung. Die Haushaltsreste im Vermögenshaushalt belaufen sich auf über drei Millionen Euro. Die verschobenen Investitionen reichen von einem Ratsinformationssystem (25 000 Euro) über die Planung der Schule, die in diesem Jahr angegangen werden soll (510 000 Euro) bis zur Erschließung des Baugebietes Bachäcker, wo die Arbeiten noch nicht abgeschlossen sind (1,46 Millionen Euro). CDU-Gemeinderat Maximilian Eppler sagte, es sei unbefriedigend, dass man Projekte im Volumen von über drei Millionen Euro nicht abschließen konnte. Einstimmig wurde in der Sitzung die Haushaltssatzung und der Haushaltsplan 2019 verabschiedet. Der Verwaltungshaushalt steigt im Volumen auf 12,11 Millionen Euro (die SZ berichtete: „Haus am Teuringer wird nochmals teurer“, 11. April).

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen