Thomas Schalski mit Anita Schalski und Klaus Hoher (von links).
Thomas Schalski mit Anita Schalski und Klaus Hoher (von links). (Foto: EUTB)
Schwäbische Zeitung

Die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) Bodensee/Oberschwaben hat alle Landtagsabgeordneten und Bundestagsabgeordneten in der Bodenseeregion eingeladen, sich über die Arbeit der EUTB und die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes im Bodenseekreis zu informieren. Als Erster nahm Landtagsabgeordneter Klaus Hoher (FDP) die Einladung an.

Die EUTB Bodenseekreis/Oberschwaben ist im gesamten Bodenseekreis zuständig, Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke zu Teilhabeleistungen zu beraten. Eigenen Angaben zufolge ist das Besondere an den vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes, dass Menschen mit Behinderung Menschen mit Behinderungen beraten. Themen der Beratung reichen vom Schwerbehindertenausweis, über Assistenz und persönliches Budget, bis hin zu Pflegeleistungen, Pflegegrade und Erwerbsminderungsrente.

Das Team von Thomas Schalski, Anita Schalski und Oliver Straub konnte Hoher laut Pressemitteilung über den Stand der Implementierung der EUTB berichten. Zu Verzögerung komme es derzeit, was den barrierefreien Umbau der Geschäftsstelle angehe. Die Bewilligungsanträge bei der Aktion Mensch zögen sich hin. Darüber hinaus gebe es noch Unstimmigkeiten, ob das Integrationsamt die restlichen Kosten für eine barrierefreie Toilette übernehme. MdL Klaus Hoher sagte spontan zu, die EUTB in dieser Sache gegenüber der Sozialverwaltung zu unterstützen.

Der Leiter der EUTB, Thomas Schalski, konnte nach einem halben Jahr davon berichten, „dass es für die kurze Zeit eine gute Auslastung hinsichtlich der Anzahl der Beratungen gibt.“ Das Angebot werde gut von den Bürgern aus dem Bodenseekreis angenommen.

Klaus Hoher habe sich erfreut gezeigt, dass der Bodenseekreis in Oberteuringen über ein solches Projekt verfügt. In der Tat passt die EUTB wunderbar in die Inklusionsaktivitäten der Gemeinde. „Von Oberteuringen geht ein gutes Signal für Inklusion aus. Die Aktivitäten der EUTB in Sachen Inklusion unterstütze ich in der Landespolitik gerne, so Klaus Hoher.

Für die Zeit nach den Sommerferien plant die EUTB ein Projekt für Kindergärten und Grundschulen, mit dem das Thema Leben mit Behinderungen den Kindern nähergebracht werden soll. In diesem Projekt sollen Menschen mit Behinderungen und Kinder in Kontakt gebracht werden und so schon in frühen Jahren lernen, wie Menschen mit ihren Behinderungen umgehen. Der Arbeitstitel für dieses Projekt lautet „Hast Du Aua?“

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