Junge Musiker landen auf dem Treppchen

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 Das Preisgeld fließt in die Jugendarbeit.
Das Preisgeld fließt in die Jugendarbeit. (Foto: Jugendkapelle Oberteuringen)
Schwäbische Zeitung

Die Jugendkapelle Oberteuringen musste sich beim Oberschwäbischen Jugendblasmusik-Festival 2019 nur dem Jugendblasorchester Bad Saulgau und der Jugendkapelle Altheim-Frickingen-Wintersulgen geschlagen geben - und erreichte unter fünf teilnehmenen Ochestern den dritten Platz.

Rund 500 Gäste kamen in die Graf-Burchard-Halle nach Frickingen. Dorthin hatte der Titelverteidiger des letztjährigen Oberschwäbischen Jugendblasmusik-Festival, die Jugendkapelle Altheim-Frickingen-Wintersulgen, eingeladen. Darunter waren auch 70 Fans aus Oberteuringen zur Unterstützung ihrer Jugendkapelle mitgereist. Für die Musiker aus Oberteuringen war es bereits die vierte Teilnahme an dem Wettbewerb.

Die Jugendkapelle reiste mit dem Anspruch an, dem Publikum und den mitgereisten Fans, ein tolles Programm mit verschiedenen Showeinlagen zu bieten, erklärt die Jugendkapelle in einer Pressemitteilung. Dafür wurde seit der Sommerpause intensiv geprobt. Ein Hüttenaufenthalt vertiefte die intensive Probenarbeit, wo mit Registerproben und Gesamtproben am Programm gefeilt wurde.

Die Reihenfolge der auftretenden Kapellen wurde vor Beginn der Veranstaltung ausgelost. Nach der ersten Kapelle aus Ochsenhausen-Ummendorf machte sich die Jugendkapelle Oberteuringen bereit. Elegant in schwarz-weiß, mit bunten oder leuchtenden Accessoires dekoriert, betraten die Jungmusiker unter der Leitung von Dirigent Felix Amann die Bühne und es ging sofort mit dem ersten Wahlpflichtstück „Get Up and Go" los. Während des Vortrags wurden mit Zwischenrufen „Get Up and Go" die Plätze getauscht. So kam es vor, dass plötzlich das Fagott bei den Trompeten, die Klarinette unter den Posaunen oder der Tubist auf dem Platz der ersten Flötistin saß. Als Selbstwahlstück wurde „Show' in Saints" gespielt. Mit Solisten an Klarinette, Saxophon, Trompete, Posaune und Schlagzeug wurde Stimmung in die Halle gebracht. Das Publikum wurde mit einer La-Ola-Welle eingebunden und klatschte im Rhythmus mit.

Die Nervosität beim Dirigenten und bei den Musikern war groß. „Ein solches Wertungsspiel ist etwas anderes, größeres als ein Konzert – darum ist man heute doch etwas aufgeregter", sagte Dirigent Felix Amann. „Bei uns stand eindeutig der Spaß im Vordergrund", erklärte eine Musikerin.

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