Verabschiedung von Johanna Wenzler nach mehr als 40 Jahren als Mesnerin

 Von links: Pfarrer Angelo, Johanna Wenzler, Christina Nuber (gewählte Vorsitzende KGR), Pfarrer Simon Hof.
Von links: Pfarrer Angelo, Johanna Wenzler, Christina Nuber (gewählte Vorsitzende KGR), Pfarrer Simon Hof. (Foto: Kirchengemeinde Neukirch)
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Beim Mesnerdienst in der Kirchengemeinde Neukirch gab es in diesem Jahre eine große Veränderung. „So hat unser liebe Frau Wenzler nach über unglaublichen 40 Jahren ihren Dienst im Frühjahr beendet.“ sagte Christina Nuber im Rahmen ihres Grußwortes als gewählte Vorsitzende am Kirchenpatrozinium. Sie würdigte die Verdienste von Frau Wenzler und überreichte ihr einen Gutschein für eine Fahrt zum Säntis mit Frühstück.

Frau Wenzler hat zuerst mit ihrem Ehemann und dann unterstützt von der Familie den normalen Mesnerdienst übernommen, die Kirchenwäsche gemacht, die Kirche geputzt, für den Blumenschmuck gesorgt und jeden Tag die Kirche auf- und zugeschlossen. Ihren Dienst hat sie treu und zuverlässig bis ins hohe Alter von 88 Jahren verrichtet. „Sie haben unzähligen Pfarrern in die Albe geholfen, Generationen an Ministranten verbinden ihren Dienst mit Erinnerung an Sie, zig Male die Festtagsfahnen gehisst, hunderten Täuflingen das Taufwasser gewärmt“ erinnerte sich Frau Nuber. „Grob überschlagen müssen Sie mehr als 15.000 Stunden für die Pfarrgemeinde gearbeitet haben.“ Diese Leistung wurde mit viel Applaus der Gottesdienstbesucher belohnt.

Nachfolger hat die Kirchengemeinde Neukirch für Frau Wenzler schon gefunden: „Um Sie zu ersetzen, braucht es gleich eine handvoll Menschen“ meinte Frau Nuber. Im neuen Mesnerteam sind nun: Werner Baumann, Rita Jehle, Meike Rief, Anita Stärk und Anita Rusche für den Schließdienst.

Zur Einführung des neuen Teams hat Frau Wenzler den neuen Mesnern einen Einblick in ihre Tätigkeit gegeben und deren Fragen beantwortet. „Seitenweise Spezialwissen zum Mesnerdienst im Allgemeinen und die Gepflogenheiten in Neukirch habe ich aus ihren Aussagen und denen Ihrer Tochter notiert. Wissen, dass ihr längst in Fleisch und Blut übergegangen ist“ so die Vorsitzende.

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