Ganz schön groß, so eine Radlader-Schaufel: Die Buben und Mädchen haben Spaß im Kieswerk der Firma Zwisler.
Ganz schön groß, so eine Radlader-Schaufel: Die Buben und Mädchen haben Spaß im Kieswerk der Firma Zwisler. (Foto: oej)
Olaf E. Jahnke

Sechs Neukircher Schüler haben im Rahmen des Neukircher Ferienprogramms am Freitag das Kieswerk der Firma Zwisler besucht. Rathausmitarbeiterin Lisa Richter hat die Exkursion in den Steinbruch begleitet.

Begrüßt wurden die Schüler von Junior-Chef Tobias Zwisler – mit seiner Ehefrau Sarah die dritte Generation des Familienunternehmens. Für die Besucher gab es Warnwesten, dann ging es in den Steinbruch, den Sandkasten für die Großen. Dort durften die Kinder auch mal vom Riesen-Sandhaufen springen, sich in die große Radlader-Schaufel stellen oder selbst als Beifahrer mit dem großen Ladefahrzeug eine Runde drehen. „Krass, wir sind ja metertief unter der eigentlichen Oberfläche“, sagte ein Ferienschüler mitten im Steinbruch. Ein anderer war von den vielen Sieb-, Schüttel- und Sortieraktionen beeindruckt. Bis da sortenreiner Sand, Schotter oder Kies als Ergebnis herauskommt, ist viel zu tun.

Bereits seit dem Jahr 1978 arbeite man an dem Steinbruch und für weitere 30 Jahre sei vermutlich noch Reserve da, erläutert Tobias Zwisler. Die Kinder erfahren von dem Familienunternehmer, dass man die aufeinander gehäuften Materialien wandernden Gletschern von den Alpen zu verdanken habe. Wegen dieser erdgeschichtlichen Besonderheiten kommen auch gerne Schulklassen zur Firma Zwisler nach Biggenmoos, um aktuell mehr über die geologischen Besonderheiten der Gegend zu erfahren.

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