Neukirchs Musiker ziehen zufrieden Bilanz

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Startet gut gelaunt ins neue Vereinsjahr: der Vorstand des Musikvereins Neukirch.
Startet gut gelaunt ins neue Vereinsjahr: der Vorstand des Musikvereins Neukirch. (Foto: Annette Rösler)
Schwäbische Zeitung
Annette Rösler

In der Jahreshauptversammlung des Musikvereins Neukirch am Freitagabend hat Vorsitzender Stephan Hofer an die Ereignisse des vergangenen Jahres erinnert. Höhepunkte waren unter anderem Auftritte auf dem Cannstatter Wasen und dem Pfingstfest in Kressbronn sowie die Wahl zur Blaskapelle des Südens, bei der die Neukircher Platz drei erreichten. Die aktive Unterstützung der Fans jeden Alters bei dieser Wahl sei überwältigend gewesen, sagte Hofer.

Stephan Hofer gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten 2018 und wies darauf hin, dass für den Aufenthalt in der Familienhütte im April noch Plätze frei seien. Den Kindern mache es dort immer viel Spaß, die älteren Musikanten „ein bisschen anders und lustiger als sonst“ zu erleben. Die Sonnwendfeier wird in veränderter Form stattfinden. Am Freitag gebe es den „Walking Sound“: Fünf Musikvereine haben dabei Gelegenheit, sich jeweils acht Minuten auf originelle und individuelle Weise dem Publikum zu präsentieren. Im Juni ist ein Ausflug zum internationalen Blasmusikfest in der ungarischen Partnerstadt Szada geplant. Außerdem suche der Musikverein einen Bauplatz für ein Lager.

Wie Schriftführerin Stefanie Amann berichtete, gehören dem Musikverein Neukirch aktuell 232 Mitglieder an. In Ausbildung sind 76 Nachwuchsmusiker, so Jugendleiter Christian König. Es gibt die Kindergruppe „MiniMu“ und die Jugendgruppe „JuKa“ sowie die „Spätlese“. Die Spätlese ist eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von älteren und jüngeren Musikern, die zum Teil erst sehr spät mit einem Instrument zu spielen begonnen oder lange pausiert haben. Sie unterstützen den Verein auch tatkräftig beim Arbeitsdienst. Von der Jugendgruppe spielen schon fünf und von der Spätlese drei Mitglieder im Stammorchester mit. Aktivitäten für die Jugend waren zum Beispiel eine Schlauchbootfahrt und ein Kuschelkonzert für die Kleinen.

Kleines Minus in der Kasse

Kassierer Valentin Abt vermeldete für das vergangene Jahr ein kleines Minus, Kassenprüfer Walter Klas bestätigte ihm eine ordentliche Führung der Kasse. Noten und Instrumentenwart Michael Fässler berichtete, dass man keine neuen Instrumente angeschafft habe, sondern eher repariere.

Dirigent Thomas Ruffing sprach über gute und schlechte Zeiten, wie es in einer Partnerschaft so sei. Zurzeit sei alles gut, „aber keine Angst, es wird auch wieder anders“. Man sehe sich recht oft, da jeden dritten Tag geübt würde. Er bedankte sich für die eingeräumte Entscheidungsfreiheit, dass der Verein ihm keine Steine in den Weg lege. Musikalisch sei man auf einem guten Pfad, die Jugend ziehe nach und man erhalte viel Lob.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. In ihrem Amt als zweite Vorsitzende wurde Anja Nuber mit großer Mehrheit bestätigt.

Nach einer Pause präsentierte Christian König auf unterhaltsame Weise das Jahresprogramm in seiner Vereinschronik. Für zehn Jahre aktive Vereinstätigkeit wurden Hannah Wachilewski und Verena Kling geehrt. Besonders erwähnt wurden auch Mitglieder, die bei 104 Anlässen des Musikvereins weniger als fünf Mal gefehlt hatten, sowie alle, die sich tatkräftig für den Verein eingebracht haben.

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