Freie Wähler erobern einen Sitz im Neukircher Gemeinderat zurück

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 Die Freien Wähler in Neukirch haben nun gleich viele Sitze, wie die CDU.
Die Freien Wähler in Neukirch haben nun gleich viele Sitze, wie die CDU. (Foto: Sebastian Gollnow)

Nach nur einer Legislaturperiode wendet sich das Blatt im Neukircher Gemeinderat wieder. Mit einem knappen Vorsprung von 1,8 Prozent haben sich die Freien Wähler (FW) ihren sechsten Sitz im Gremium wiedererrungen. Bei der Wahl 2014 verloren sie Wählerstimmen an die CDU, die in den vergangenen fünf Jahren mit sieben Gemeinderäten zwei Plätze mehr im Neukircher Gremium stellten. Künftig sind beide Parteien im Gemeinderat – Freie Wähler und CDU – mit jeweils sechs Sitzen vertreten.

Von 15 265 gültigen Stimmen entfallen 7765 auf die Freien Wähler. Das entspricht 50,9 Prozent der Stimmen und einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber der Gemeinderatswahl von 2014. Die CDU kommt auf 7500 Stimmen (49,1 Prozent) und hat damit gegenüber der Wahl vor fünf Jahren eben jene knapp sechs Prozentpunkte verloren. Die größte Zustimmung erhielten die Freien Wähler bei der Briefwahl mit 57,2 Prozent. Die CDU holte dagegen in der Stadt 53,3 Prozent der Wählerstimmen. Von 2150 Wahlberechtigten gingen 1436 zur Wahl. Damit schließen sich die Neukircher dem deutschlandweiten Trend an: Die Wahlbeteiligung ist um 11,2 Prozent gestiegen – von 55,6 auf 66,8 Prozent.

Die meisten Einzelstimmen (1829) erhielt mit Beate Gauggel (FW) eine Frau. Sie tritt ihre zweite Amtszeit an. Adrian Strauß, der 2014 in den Gemeinderat zurückkehrte, folgt ihr mit 1728 Stimmen für die CDU. Auf Platz drei ist Udo Hunstiger (CDU, 1300 Stimmen). Neben Jochen Schneider (CDU) zog Alexander Mayer für die Freien Wähler in das neue Gremium ein. Alexander Steinhauser (FW) rückte bereits 2016 für Beate Weber nach. Martin Fluck und Walter Gauß (beide CDU) sind nicht mehr zur Wahl angetreten.

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