Es geht drei Tage rund

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Olaf E. Jahnke

Weitere Fotos giibt es im Internet unter www.schwaebische.de/hexenfest18

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Die Organisatoren des Hexenfests der Freiwilligen Feuerwehr Neukirch haben sich zum 50. Jubiläum des Hexenfestes etwas Feuerwehrspezifisches einfallen lassen: Gestartet wurde am Freitag mit einer Jubiläumsparty, beste Stimmung in der landwirtschaftlichen Halle auf dem Festgelände in Hinteressach zu den Sounds von DJ K-Wiese. Samstag ab 7.30 Uhr stellten sich 19 von 23 angemeldeten Gruppen für das Leistungsabzeichen auf.

Bis in den Nachmittag hinein mussten 121 Feuerwehrkameraden in drei Leistungsgruppen der Kategorien des Landes Baden-Württemberg für Gold, Silber und Bronze ihr Können beweisen. Fürs Leistungsabzeichen Bronze sind elf Gruppen bewertet worden, mit 76 Teilnehmern. Für das Abzeichen in Silber sind sechs Gruppen mit 34 Feuerwehrmännern und -frauen angetreten. Um Gold haben neun Teilnehmer in zwei Gruppen gebuhlt.

Je nach Leistungsklasse nehmen die Anforderungen und die Zahl der Übungen zu. Begonnen wird bei Bronze mit einem Löschangriff und einer Personenrettung. Das geht bis zum Goldprogramm mit Rettung, Löschwasserinstallation samt Pumpe aus Gewässer, Schaumlöschaktion, Personenrettung – und Technischer Hilfe mit Bergung, dazu noch eine schriftliche Prüfung. „Keiner hat sich verletzt. Und alle Gruppen haben bestanden“, zieht Kreisbrandmeister Henning Nöh Bilanz. Am meisten haben sich wohl die Neukircher Kameraden selbst gefreut, denn als Einzige haben sie in zwei Gruppen das goldene Leistungsabzeichen geholt.

Franz Hager wird verabschiedet

Die goldene Ehrennadel bekam für seine langjährigen Dienste Schiedsrichter Franz Hager zum Abschied im Namen des Kreisfeuerwehrverbandes vom Kreisbrandmeister Henning Nöh verliehen.

Der Sonntagmorgen hat mit einem Gottesdienst unter Obstbäumen begonnen. Pfarrer Sebastian Powath übernahm die Predigt. Lesung und Fürbitte hat Organisator und Feuerwehrkommandant Josef Nuber gehalten, jeweils zum Thema von Apostel Paulus über die Wichtigkeit von „Ruhe- und Auszeit“. Nach der Gottesdienstbegleitung hat der Musikverein Neukirch weiter unter der Leitung von Thomas Ruffing für gekonnte musikalische Unterhaltung bei Frühschoppen und Mittagesen gesorgt. Im Hintergrund waren da ab und zu Traktorengeräusche zu hören, denn über 100 Oldtimer-Traktoren und andere Fahrzeuge waren ebenfalls angerollt.

Wie an der eifrig frequentierten Feuerwehr-Hüpfburg, einem großen Kettenkarussell und einem Minikarussell zu bemerken war, haben auch Familien mit Kindern das Feuerwehrfest als Sonntagsausflugsziel genutzt. Ebenso die Schiffschaukel, Losbude oder den Schießstand. Dazu noch die legendären Grillhähnchen, das sorgte auch beim Jubiläumshexenfest für ein volles Haus.

Musikalisch hat der Musikverein Hergensweiler den Nachmittag gestaltet. Zum Abschluss sorgte BlechXpress mit unplugged Gaudimusik noch für einen zünftigen Jubiläumsabschluss. Die Veranstalter sind zufrieden. Bis Dienstag werde noch abgebaut, war von Feuerwehrkommandant Josef Nuber zu erfahren. Über 100 Helfer aus Feuerwehr und Umfeld hätten für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Außerdem freute sich Nuber: „Das Wetter hat auch beim Fünfzigsten hundertprozentig mitgespielt.“

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