Erweiterung der Gewerbeflächen sorgt für Probleme

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Bettina Gerlach, bei der Stadt Tettnang zuständig für Stadtplanung und Bauleitplanung, hat am Montag den Neukircher Gemeinderat besucht. Thematisch widmete sich das Gremium der dritten Änderung des Flächennutzungsplans in der zweiten Fortschreibung sowie der vierten Änderung im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, beide für des Zieljahr 2020.

Es geht um die Erweiterung von Gewerbeflächen im Bereich Tannau, Langnau und Hiltensweiler. Besonders in Langnau habe es beim Thema Änderungen, Wasserschutzflächen und Ausgleichsflächen besondere Anforderungen gegeben. Wie Gerlach ausführte, gebe es verschiedene Problemlagen, wegen der Einleitung in den Bollenbach oder wegen der Notwendigkeit, vor Einleitung das Wasser zu filtern, was durch spezielle Drainagen erreicht werden könne. Der Landkreis entscheide bis Ende November über die Lage.

Bedenken, dass die Anforderungen zu einer Ablehnung der Gewerbeweiterung in Langnau führen könnte, mochte Expertin Gerlach auf Nachfrage von Gemeinderat Adrian Strauß (CDU) nicht ganz ausschließen, zumal sich das Landratsamt erstmals damit befasse. Sie verwies jedoch auf eine mögliche Neubewertung, wenn der Hochwasserschutz für den gesamten Ort geplant werde, was zeitnah erfolgen solle. Insgesamt weggefallen sei bei der Gewerbefläche Tannau nun auch eine vorgeplante Ortsumgehung. Für das Gebiet in Tannau sei außerdem noch die Verlegung der 20 KV-Stromleitung notwendig. Stellungnahmen von der Bürgerschaft gab es keine.

Der Neukircher Rat beschloss im Rahmen der Verwaltungsgemeinschaft Tettnang-Neukirch die einzelnen Punkte jeweils einstimmig.

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