Stadtwerk am See bleibt Erdgaspartner in Stetten

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Schwäbische Zeitung

Das Stadtwerk am See bleibt für weitere 20 Jahre Partner der Gemeinde Stetten beim Erdgas. Bürgermeister Daniel Heß und Stadtwerk-Geschäftsführer Alexander-Florian Bürkle unterzeichneten kürzlich den Konzessionsvertrag. „Eine außergewöhnliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit geht weiter“, betonte Heß laut einer Pressemitteilung.

Der Bürgermeister zeigte sich sehr zufrieden über den erneuten Vertrag und über die Zusammenarbeit mit dem Stadtwerk. Das Stadtwerk besitze in Stetten nicht nur das Gasnetz, sondern betreibe im Auftrag der Gemeinde mittlerweile auch das Trinkwassernetz. Die regionale Nähe mache sich bemerkbar, so Heß. „Wenn es etwas zu besprechen oder zu regeln gibt, sind die Verantwortlichen vom Stadtwerk immer schnell vor Ort.“

Stadtwerk-Geschäftsführer Bürkle hob hervor, was das Stadtwerk am See für Stetten geleistet habe - etwa den Ausbau des Erdgasnetzes. Inzwischen liegen laut Stadtwerk knapp zehn Kilometer Gasleitungen in der Gemeinde im Boden. „Durch den Einsatz von Erdgas statt zumBeispiel Heizöl ersparte sich Stetten in den vergangenen 20 Jahren rund 8000 Tonnen CO“, so Bürkle. Zudem liege Stetten „im Herzen des Stadtwerk-Versorgungsgebietes – und ist damit besonders sicher versorgt“.

Umso mehr freue man sich über den erneuten Vertrag. „Das ist ein Vertrauensbeweis, der uns stolz macht“, so Bürkle. „Stetten ist die fünfte Gemeinde im Bodenseekreis in den letzten Jahren, in der wir die Konzession gewonnen haben. Sie befinden sich also in bester Gesellschaft.“ Das Stadtwerk hat elf eigene Gaskonzessionen im Landkreis, in weiteren fünf Kommunen betreut es das Netz fachlich und technisch. „Damit sind wir im Bodenseekreis in 16 von 23 Kommunen verantwortlich für das Gasnetz“. Dass sich Stetten für einen Partner „in der Nachbarschaft“ entscheiden habe, sei ohnehin eine gute Entscheidung: „Regional einkaufen, das liegt ja im Trend“

Die gemeinsame Geschichte von Stadtwerk und Gemeinde Stetten begann bereits 1991 – damals wurden die ersten Straßen mit Erdgas erschlossen. 1996 schlossen die beiden Partner den ersten Konzessionsvertrag, der nun erneuert wurde. Der Vertrag überlässt dem Stadtwerk das Recht, die Straßen und Wege der Gemeinde für ihren Leitungsbau zu nutzen. Das Stadtwerk entrichtet für dieses Recht die so genannte Konzessionsabgabe.

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