Radweg soll gebaut werden

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Radweg soll gebaut werden

Um die Planung für den Neubau eines Radweges an der westlichen Seite der Kreisstraße zwischen und Daisendorf für insgesamt 200 000 Euro voran zu treiben, hat sich der Gemeinderat unter Vorbehalt der 50-prozentigen Finanzierung durch den Bodenseekreis, für eine kostengünstigere Variante ausgesprochen.

Maximal 50 000 Euro will die Gemeinde in die Hand nehmen, um den, nach Meinung der Ratsmitglieder dringend notwendigen Radweg, zu finanzieren. Das ist allerdings nur von Erfolg gekrönt, sollte der Kreis die andere Hälfte der Kosten übernehmen. Der wiederum macht es abhängig von einer Förderung des Landes. Im Kreisel am Gasthaus „Zum letzten Heller“, Ecke Allmendweg sollen die Radler dann laut bisherigem Plan auf die Kreisstraße geführt werden. Bis zu den jeweils bordsteingeführten Radwegen an Ost- beziehungsweise Westseite soll ein Schutzstreifen mit 1,25 Meter Breite für mehr Sicherheit der Fahrradfahrer bieten.

Die Linksabbiegerspur in Richtung „Krieseergeten“ soll einem Haltestreifen weichen. Der neue Rad-und Gehwegwürde planmäßig von der Wegeinmündung „Krieseergeten“ bis zur Bushaltestelle am Ortseingang von Daisendorf 2,20 Meter breit bordsteingeführt. Die Fahrbahn müsste wegen der Bordsteinführung entsprechend von sechs Metern auf eine Fahrbahnbreite von sechseinhalb Metern aufgestockt werden. Die Bushaltestelle soll in dem Zusammenhang neu erstellt und vergrößert werden. Dass die Maßnahme Priorität hat, ist für alle Gemeinderäte klar. Peter Krause (UMBO), Weingutsbesitzer, der als Besitzer des Gasthauses am Kreisel unmittelbar vom Verkehr betroffen ist, spricht von einer „Rennstrecke“ und der Dringlichkeit des Radweges. Die Verbreiterung der Fahrbahn allerdings hält er für einen Fehler, denn „je breiter, desto schneller“, meint er. Annette Brunke- Kullik (FWV) plädiert als Rektorin des Droste-Hülshoff-Gymnasiums ebenfalls für den Bau, des Radweges, schon allein wegen der vielen Schüler aus Daisendorf.

Auf Anregung von Dr Monika Biemann (Umweltgruppe) einigten sich die Räte darauf, einen Radweg von 1,50 Metern Breite auf der Westseite zu errichten, so dass die Fahrbahnbreite bei den bestehenden sechs Metern bleiben könne. Des weiteren stimmten sie dafür, die Überquerungshilfe bei der Bushaltestelle schülerfreundlich von 1,50 Meter auf 2,50 Meter zu vergrößern. Die Gemeinde Daisendorf soll bei der Finanzierung mit ins Boot geholt werden. Sollte die Finanzierung von Seiten des Bodenseekreises nicht funktionieren, steht der Radwegneubau allerdings vor dem Aus.

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