Nach Badeunfall auf Bali: Marcus Samsa ist auf dem Weg der Besserung

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Als noch alles in Ordnung war: ein Schnappschuss aus dem Urlaub von Marcus Samsa vor dem Unfall.
So sah Marcus Samsa vor dem Unfall aus. (Foto: privat)
Wer Marcus Samsa unterstützen möchte, kann unter diesem Link spenden. Bis Donnerstagnachmittag sind auf diesem Weg bereits über 60 000 Euro zusammen gekommen.

Der Meersburger Marcus Samsa, der in seinem Urlaub auf der indonesischen Insel Bali beim Baden verunglückt ist, ist offenbar auf dem Weg der Besserung. „Das neue Antibiotikum scheint zu wirken und das Fieber geht zurück“, schreiben seine Freunde, die übers Internet einen Spendenaktion organisieren. Sollte es so weitergehen, könne er Anfang nächster Woche nach Hause fliegen.

Mehrere Freunde und Angehörige kümmern sich vor Ort um seinen Rücktransport des 39-Jährigen. Sie schreiben weiter, dass er dringend eine bessere medizinische Behandlung benötigt. Sein Freund Philipp Gassenbauer hat bereits einen Kredit aufgenommen, um ihn so schnell wie möglich nach Deutschland bringen zu können. Das Problem ist, dass er keine Auslandsversicherung hat. Die Kosten für die medizinische Behandlung und den Krankentransport muss er selbst tragen. Seine Freunde rechnen damit, dass das 150 000 Euro kosten wird.

Seit der Spendenaufruf vor zwei Tagen veröffentlicht wurde, haben mehr als 700 Menschen Geld gespendet. Bislang sind auf diese Weise mehr als 60 000 Euro zusammengekommen. Die Freunde hoffen, dass sie insgesamt 150 000 Euro sammeln können. „Es ist sehr schön zu sehen, wie viele hilfsbereite Menschen es gibt. Ohne jeden Einzelnen von euch, wäre das alles hier nicht möglich“, schreiben die Initiatoren der Spendenaktion.

Marcus Samsa wollte am Tag vor der Heimreise noch einmal im Meer baden. Offenbar sprang er in eine Welle, doch das Wasser zog sich genau in diesem Moment zurück. Er schlug mit dem Kopf am Grund auf und brach sich mehrere Halswirbel. Ein Freund sah ihn bäuchlings im Meer treiben und zog ihn heraus. Er musste am Strand 15 Minuten lang reanimiert werden, bevor er ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Eine Operation war zwar lebensnotwendig, musste aber mehrere Tage verschoben werden, weil er wegen einer Vorerkrankung blutverdünnende Medikamente nehmen musste. Später kam noch eine Lungenentzündung hinzu, weil er so viel Meerwasser eingeatmet hatte.

Wer Marcus Samsa unterstützen möchte, kann unter diesem Link spenden. Bis Donnerstagnachmittag sind auf diesem Weg bereits über 60 000 Euro zusammen gekommen.
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