Meersburg darf Tag des Denkmals eröffnen

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 Die pittoreske Meersburger Altstadt ist ein Anziehungspunkt für Urlauber.
Die pittoreske Meersburger Altstadt ist ein Anziehungspunkt für Urlauber. (Foto: Siegfried Großkopf)

Auszug aus der Altstadtsatzung

In der Satzung der Stadt Meersburg über die Gesamtanlage „Altstadt Meersburg“ heißt es unter anderem: „Das Bild der ehemaligen bischöflichen Residenzstadt Meersburg kennzeichnet die markante Stufenlage am Nordufer des Bodensees: Die Oberstadt mit der stadtbildbestimmenden Reihe der vier großen Monumentalbauten Altes und Neues Schloss auf steil abfallendem Molassefelsen, Reithof und Seminar über dem steilen Rebhang des Rieschen. Auf schmalem Uferstreifen darunter die lang gestreckte Unterstadt mit den prägenden Bauten des ehemaligen Konstanzer Domkapitelhofs (Hotel zum „Schiff“) beiderseits des Untertores im Westen und dem mächtigen Gredhaus im Osten. Weitere Akzente setzen nordwestlich der Unterstadt der Gasthof „Wilder Mann“ an der ehemaligen Schiffslände und das Fährhaus (ehemaliges Torkelgebäude des Klosters Salem) sowie am Rande der Oberstadt die Stadtpfarrkirche auf dem höchsten Geländepunkt und der hohe Torturm des Obertores.

Das Meersburger Stadtbild wurde 1954 als erstes in Baden-Württemberg wegen seiner besonderen Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen. Zur Begründung der Denkmaleigenschaft hieß es seinerzeit: „Da es sich um einen Stadtkomplex von einer Schönheit und Unberührtheit handelt, der auch im Zusammenhang mit See und Landschaft in Deutschland einzigartig ist, ist es unbedingt erforderlich, dass die Stadt als Ganzes erhalten bleibt.“ Obwohl gerade auch der Zusammenhang mit See und Landschaft in seiner Einzigartigkeit als Schutzgrund angegeben wurde, wurde allein der Stadtkern mit dem Rebhang (Rieschen) zwischen Unterstadt, Reithof und Seminar unter Schutz gestellt, weil damals wie in den darauf folgenden Jahren die ausgewiesenen Gesamtanlagen sehr eng gefasst wurden. Seit Inkrafttreten des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes 1972 wurde jedoch immer mehr darauf geachtet, auch solche Bereiche selbstverständlich mit einzubeziehen und zu schützen, die als historische Freiflächen oder traditionell niedrig und offen bebaute Zonen entscheidend zum Erscheinungsbild der Städte beitragen.“

Die Kleinstadt mit dem historischen Kern bekommt den Zuschlag für die landesweite Eröffnung. Für diesen besonderen Anlass wird sogar das bekannte Weinfest verschoben.

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Auszug aus der Altstadtsatzung

In der Satzung der Stadt Meersburg über die Gesamtanlage „Altstadt Meersburg“ heißt es unter anderem: „Das Bild der ehemaligen bischöflichen Residenzstadt Meersburg kennzeichnet die markante Stufenlage am Nordufer des Bodensees: Die Oberstadt mit der stadtbildbestimmenden Reihe der vier großen Monumentalbauten Altes und Neues Schloss auf steil abfallendem Molassefelsen, Reithof und Seminar über dem steilen Rebhang des Rieschen. Auf schmalem Uferstreifen darunter die lang gestreckte Unterstadt mit den prägenden Bauten des ehemaligen Konstanzer Domkapitelhofs (Hotel zum „Schiff“) beiderseits des Untertores im Westen und dem mächtigen Gredhaus im Osten. Weitere Akzente setzen nordwestlich der Unterstadt der Gasthof „Wilder Mann“ an der ehemaligen Schiffslände und das Fährhaus (ehemaliges Torkelgebäude des Klosters Salem) sowie am Rande der Oberstadt die Stadtpfarrkirche auf dem höchsten Geländepunkt und der hohe Torturm des Obertores.

Das Meersburger Stadtbild wurde 1954 als erstes in Baden-Württemberg wegen seiner besonderen Bedeutung in das Denkmalbuch eingetragen. Zur Begründung der Denkmaleigenschaft hieß es seinerzeit: „Da es sich um einen Stadtkomplex von einer Schönheit und Unberührtheit handelt, der auch im Zusammenhang mit See und Landschaft in Deutschland einzigartig ist, ist es unbedingt erforderlich, dass die Stadt als Ganzes erhalten bleibt.“ Obwohl gerade auch der Zusammenhang mit See und Landschaft in seiner Einzigartigkeit als Schutzgrund angegeben wurde, wurde allein der Stadtkern mit dem Rebhang (Rieschen) zwischen Unterstadt, Reithof und Seminar unter Schutz gestellt, weil damals wie in den darauf folgenden Jahren die ausgewiesenen Gesamtanlagen sehr eng gefasst wurden. Seit Inkrafttreten des baden-württembergischen Denkmalschutzgesetzes 1972 wurde jedoch immer mehr darauf geachtet, auch solche Bereiche selbstverständlich mit einzubeziehen und zu schützen, die als historische Freiflächen oder traditionell niedrig und offen bebaute Zonen entscheidend zum Erscheinungsbild der Städte beitragen.“

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