Feuerwerk in der Altstadt kann teuer werden

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Symbolbild (Foto: Archiv)
Schwäbische Zeitung

In der Meersburger Altstadt ist das Anzünden von Feuerwerkskörpern künftig doppelt verboten. Das hat Kathrin Mair, Leiterin der Hauptverwaltung, dem Gemeinderat am Mittwoch bekanntgegeben. Denn: Aufgrund von Vorfällen in der Vergangenheit will die Verwaltung zusätzlich zum ohnehin geltenden gesetzlichen Abbrennverbot in unmittelbarer Nähe von Reet- und Fachwerkhäusern eine Allgemeinverfügung erlassen. Wer dagegen verstößt, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 10 000 Euro rechnen.

Dadurch werde das „schwammige“ Gesetz konkretisiert, da man in der Verfügung sehr genau festlegen könne, in welchem Bereich Feuerwerkskörper verboten sind. Mair schlug hierfür den Bereich der Altstadtsatzung vor. Auf Vorschlag von Markus Waibel (FWV) wird nun noch der untere Bereich der Stettener Straße hinzugenommen.

Peter Schmidt (CDU) befürwortete die Entscheidung. „Alles, was von der Oberstadt runtergeschossen wird, landet auf den unteren Dächern“, so der Stadtrat. Zudem sei der ganze Müll, der durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern entstehe, eine Zumutung für die Mitarbeiter des Bauhofs. Boris Mattes (SPD) und Kriminalhauptkommissar Peter Köstlinger (CDU) mahnten an, die Einhaltung des Gesetzes künftig zu überwachen. Man habe bereits mit der Polizei Kontakt aufgenommen, erklärte Mair, und zudem werde man das Gesetz und die neue Verfügung bekannter machen.

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