Feuerwehr Hagnau sucht Einsatzkräfte

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 Philipp Gotterbarm von der Feuerwehr Hagnau, Bürgermeister Volker Frede und Kommandant Paul Böttcher (von links) suchen dringen
Philipp Gotterbarm von der Feuerwehr Hagnau, Bürgermeister Volker Frede und Kommandant Paul Böttcher (von links) suchen dringend Leute für die Feuerwehr. (Foto: Barbara Baur)

Pflichtaufgabe der Gemeinde

Es gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde, eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten. Die Leistungsfähigkeit wird anhand verschiedener Parameter festgestellt. Dazu zählt die technische Ausstattung, die Mannschaft und deren Ausbildung und die vorgegebene Eintreffzeit bei zeitkritischen Einsätzen wo es um die Gesundheit oder sogar um das Leben geht. Hinzu kommen Faktoren wie die Größe einer Gemeinde und das Gefahrenpotenzial. Das ist zum Beispiel höher, wenn es Pflegeheime oder große Industrieanlagen gibt. „Das örtliche Risiko wird ganz individuell bewertet“, sagt Peter Schörkhuber, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt Bodenseekreis.

Was den Nachwuchs betrifft, haben Feuerwehren mit Jugendfeuerwehr bedeutend weniger Nachwuchssorgen. Da die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr eine Aufgabe der Gemeinde sei, seien auch Gemeinderat und Bürgermeister gefragt, Wege zu finden. Laut der Jahresstatistik der Feuerwehren 2018 sind die Mitgliederzahlen landesweit stabil. Und die Feuerwehr wird weiblicher: Bei den Jugendfeuerwehren hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Mädchen fast verdoppelt – Tendenz weiter steigend. „Die absolute Zahl ist das eine, das andere ist die Tagesverfügbarkeit unter der Woche“, sagt Schörkhuber. Manche Feuerwehren setzen auf sogenannte Tagesspringer. Sie sind nicht nur Mitglied der Feuerwehr in ihrem Wohnort, sondern auch in der Feuerwehr in ihrem Arbeitsort.

Um potenzielle Feuerwehrleute zu aktivieren, laufen verschiedene Aktionen auf Ebene des Bundes, des Landes und des Kreises. „112 – sei dabei“ heißt die Kampagne, die auch der Kreisverband des Bodenseekreises unterstützt. Dabei werden gezielt Frauen angesprochen sowie Quereinsteiger, die denken, sie seien zu alt für die aktive Wehr. „Wichtiger al alles andere ist aber die Feuerwehr vor Ort“, sagt Schörkhuber. Sie seien am ehesten in der Lage, die zu mobilisieren, die etwas unentschieden sind. Eine Möglichkeit sei, gemeinsam mit der Gemeinde Arbeitgeber anzusprechen mit dem Ziel, Tagesspringer zu finden.

Der Feuerwehr Hagnau fehlt der Nachwuchs. Das ist eigentlich zu wenig. Und dass Leute nachkommen, zeichnet sich derzeit nicht ab.

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Pflichtaufgabe der Gemeinde

Es gehört zu den Pflichtaufgaben einer Gemeinde, eine leistungsfähige Feuerwehr zu unterhalten. Die Leistungsfähigkeit wird anhand verschiedener Parameter festgestellt. Dazu zählt die technische Ausstattung, die Mannschaft und deren Ausbildung und die vorgegebene Eintreffzeit bei zeitkritischen Einsätzen wo es um die Gesundheit oder sogar um das Leben geht. Hinzu kommen Faktoren wie die Größe einer Gemeinde und das Gefahrenpotenzial. Das ist zum Beispiel höher, wenn es Pflegeheime oder große Industrieanlagen gibt. „Das örtliche Risiko wird ganz individuell bewertet“, sagt Peter Schörkhuber, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Sachgebietsleiter Brand- und Katastrophenschutz am Landratsamt Bodenseekreis.

Was den Nachwuchs betrifft, haben Feuerwehren mit Jugendfeuerwehr bedeutend weniger Nachwuchssorgen. Da die Leistungsfähigkeit der Feuerwehr eine Aufgabe der Gemeinde sei, seien auch Gemeinderat und Bürgermeister gefragt, Wege zu finden. Laut der Jahresstatistik der Feuerwehren 2018 sind die Mitgliederzahlen landesweit stabil. Und die Feuerwehr wird weiblicher: Bei den Jugendfeuerwehren hat sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Mädchen fast verdoppelt – Tendenz weiter steigend. „Die absolute Zahl ist das eine, das andere ist die Tagesverfügbarkeit unter der Woche“, sagt Schörkhuber. Manche Feuerwehren setzen auf sogenannte Tagesspringer. Sie sind nicht nur Mitglied der Feuerwehr in ihrem Wohnort, sondern auch in der Feuerwehr in ihrem Arbeitsort.

Um potenzielle Feuerwehrleute zu aktivieren, laufen verschiedene Aktionen auf Ebene des Bundes, des Landes und des Kreises. „112 – sei dabei“ heißt die Kampagne, die auch der Kreisverband des Bodenseekreises unterstützt. Dabei werden gezielt Frauen angesprochen sowie Quereinsteiger, die denken, sie seien zu alt für die aktive Wehr. „Wichtiger al alles andere ist aber die Feuerwehr vor Ort“, sagt Schörkhuber. Sie seien am ehesten in der Lage, die zu mobilisieren, die etwas unentschieden sind. Eine Möglichkeit sei, gemeinsam mit der Gemeinde Arbeitgeber anzusprechen mit dem Ziel, Tagesspringer zu finden.

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