B 31-neu: Hagnauer protestieren gegen Kombitrasse

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 Die Hagnauer Winzer haben eine mögliche Linienführung der Kombitrasse A-B mit Flatterbändern in den Weinbergen markiert.
Die Hagnauer Winzer haben eine mögliche Linienführung der Kombitrasse A-B mit Flatterbändern in den Weinbergen markiert. (Foto: Barbara Baur)

Andere hoffen auf Ausbau

Während die Hagnauer auf eine Trasse im Hinterland hoffen, ist die Arbeitsgemeinschaft „Ausbau B 31-neu“ für den Erhalt der bestehenden Trasse. Ihrer Ansicht nach sind insbesondere die Varianten B und C inakzeptabel. Sie lehnt aber auch den Ausbau der bestehenden B 31 zu einer vierspurigen Straße mit Standstreifen ab. „Es droht eine immense Versiegelung wertvoller Natur- und Kulturflächen, die wir entschieden ablehnen“, schreibt sie in einem offenen Brief an den Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). „Die Verkehrsprognosen zur Begründung des vierspurigen Querschnitts halten wir für realitätsfremd“, heißt es. Stattdessen sei ein „moderater, zwei- bis dreispuriger Ausbau“ mit Tunnellösungen und Überdeckelungen weiter zu verfolgen. Der Arbeitsgemeinschaft gehören der Meersburger Initiativ-Kreis B 31-neu (MIK) an, die Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf (IVI), die Ortsgruppe Markdorf des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV), die Kreisgruppe Bodenseekreis des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) sowie der Nabu-Bezirksverband Donau-Bodensee und der BUND-Kreisverband Bodenseekreis.

Das Bündnis Pro 7.5 Plus nimmt zu Planungen der Bundesstraße zwischen Immenstaad und Meersburg Stellung – und kündigt Widerstand an.

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Andere hoffen auf Ausbau

Während die Hagnauer auf eine Trasse im Hinterland hoffen, ist die Arbeitsgemeinschaft „Ausbau B 31-neu“ für den Erhalt der bestehenden Trasse. Ihrer Ansicht nach sind insbesondere die Varianten B und C inakzeptabel. Sie lehnt aber auch den Ausbau der bestehenden B 31 zu einer vierspurigen Straße mit Standstreifen ab. „Es droht eine immense Versiegelung wertvoller Natur- und Kulturflächen, die wir entschieden ablehnen“, schreibt sie in einem offenen Brief an den Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne). „Die Verkehrsprognosen zur Begründung des vierspurigen Querschnitts halten wir für realitätsfremd“, heißt es. Stattdessen sei ein „moderater, zwei- bis dreispuriger Ausbau“ mit Tunnellösungen und Überdeckelungen weiter zu verfolgen. Der Arbeitsgemeinschaft gehören der Meersburger Initiativ-Kreis B 31-neu (MIK) an, die Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf (IVI), die Ortsgruppe Markdorf des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV), die Kreisgruppe Bodenseekreis des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) sowie der Nabu-Bezirksverband Donau-Bodensee und der BUND-Kreisverband Bodenseekreis.

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