Willkommen Adonia: Gastfamilien dürfen sich gerne melden

Lesedauer: 5 Min

 Biblische Botschaften in modernem Gewand: Dass diese ankommen, dazu trägt der Chor beim neuen Adonia-Musical „Herzschlag“ bei.
Biblische Botschaften in modernem Gewand: Dass diese ankommen, dazu trägt der Chor beim neuen Adonia-Musical „Herzschlag“ bei. (Foto: adonia)

Der Eintritt zu den Musicals ist frei, Spenden sind willkommen.

Adonia kommt am Donnerstag, 1. November, zum vierten Mal nach Brochenzell. Was aber nicht nur die 70 jungen Menschen samt der Live-Band meint, die ab 19.30 Uhr das Musical „Herzschlag“ präsentieren. Inzwischen ist daraus ein Projekt geworden, das große Teile der Gemeinde bewegt.

Alle vier sind sie fest von dem überzeugt, wofür sie hohen ehrenamtlichen Einsatz bringen: Ulrike Maier, Wiltrud Lehle, Birgit Kolb und Ursula Schupp bilden das ökumenisch orientierte Organisationsteam vor Ort, und dies von Anfang an. Was sie motiviert: „diese vielen jungen Menschen zu erleben, die voller Eifer den christlichen Glauben weitergegeben“ – davon sind sie auch selbst beseelt.

„Gott ist (mein) Herr“ – aus dem Hebräischen stammt der Begriff Adonia. Als christliche Jugendorganisation, die Heranwachsenden im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren Ferienlager und Camps für Musical-Aufführungen anbietet, gibt es Adonia seit 1979 in der Schweiz und seit 2001 als gemeinnütziger Verein auch in Deutschland. Zehn Jahre später war erstmals Tettnang eine Anlaufstelle, die seither mit Obereisenbach als Auftrittsort in ungeraden Jahren die Konzerte in Brochenzell (in geraden Jahren) ergänzt.

2018 nimmt sich das Adonia-Team dem Musical „Herzschlag“ an – als moderne Umsetzung der biblischen Geschichte über die Geschwister aus Bethanien – Maria und Martha, die Jesus bei sich als Gast aufnehmen. 59 Projektchöre mit 3800 Kindern und Jugendlichen führen das Stück bundesweit an 200 Orten auf – so sind jene Darsteller, die in Brochenzell gastieren, zudem in Bad Wurzach, Weißenhorn und Rottenacker zu sehen.

So mancher genießt dabei „Heimvorteil“: Unter den knapp 70 Jugendlichen kommt fast die Hälfte aus der Region – so aus Tettnang, Friedrichshafen, Kressbronn oder Meckenbeuren. Elf Monate zuvor mussten sie sich für das Camp anmelden, das in Baden-Württemberg stets die Herbstferien ausfüllt. Im Vorfeld sind sie von Adonia mit einer Übungs-CD mit Liedern versorgt worden, doch erst am Sonntag, 28. Oktober, werden sie das erste Mal gemeinsam proben.

Auf die vier Probentage folgen die vier Auftritte. Ein straffes Programm und enormes Engagement, das sicherlich Energie braucht, aber offenbar noch wesentlich mehr Energie gibt. „Die Teilnehmer nehmen eine große Warmherzigkeit mit“, hat Wiltrud Lehle beobachten dürfen. Eine Gemeinschaft entstehe, die trägt – das sei auch aus den Rückmeldungen zu erkennen, die bei Gastgebern und Organisatorinnen ankommen.

„Das Konzept ist in Meckenbeuren bisher aufgegangen“, sagen Letztere und nennen als wichtiges Element „Musik auf hohem Niveau“, dank der die christliche Botschaft auf alltagstaugliche Weise umgesetzt wird – und zwar nicht in Kirchen, sondern in Hallen.

Wichtig ist zudem die Unterbringung in Gastfamilien. Damit ließen sich auch Menschen erreichen, die sonst vielleicht weniger mit Kirche zu tun haben.

Und die dann lebensnah erfahren, inwieweit die Ziele von Adonia eingelöst sind – gehe es doch laut Konzept darum, Kinder und Jugendliche zu fördern. Sei es in ihren Fähigkeiten in den Bereichen Musik, Gesang, Tanz und Theater, sei es darin, die Teilnehmer in ihrem christlichen Glauben zu ermutigen und fördern.

BLICK

Auf die Mithilfe aus der Bevölkerung aus Meckenbeuren, aber gerne auch aus den Nachbargemeinden, hoffen die Organisatorinnen für 2018. Gastfamilien werden gesucht, die mindestens zwei Mitwirkende aufnehmen und ihnen vom 1. auf den 2. November eine Übernachtungsmöglichkeit bieten. Der Gastgeber nimmt die Jugendlichen nach dem Konzert mit und bringt sie am nächsten Tag (versehen mit einem Lunchpaket) wieder zur Humpishalle. Interessierte dürfen sich gerne bei Ulrike Maier melden, Telefon 07542 / 36 32, E-Mail:

adonia-meck@ online.de

Da die Jugendlichen zudem vor dem Konzert mit einem Abendessen verköstigt werden, wird um Salate und Kuchen gebeten. Wer hier helfen kann, ist bei Wiltrud Lehle richtig, Telefon 07542 / 14 96. (rwe)

Der Eintritt zu den Musicals ist frei, Spenden sind willkommen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen