Wie sich die Trockenheit 2018 auf die Wasserversorgung auswirkte

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 Seltener An- und Einblick: Ins Sammelbecken im Quellhaus in Mühlebach münden vier Rohre – und führt eine Leiter. Benachbart (un
Seltener An- und Einblick: Ins Sammelbecken im Quellhaus in Mühlebach münden vier Rohre – und führt eine Leiter. Benachbart (und nicht im Bild) befindet sich ein „Ruhebecken“ für das Wasser, das dort die verbliebene Luft verliert. (Foto: rwe)

Bei all dem stets im Blick: Wieviel Wasser geht verloren? Schwankt der Rohrnetzverlust beim Wasserwerk Meckenbeuren zwischen zwei und sechs Prozent, so beläuft er sich beim ZWUS teils auf rund zehn Prozent.

 

- 1954/55 ist der Erstausbau der Quelle Mühlebach erfolgt. 60 Jahre später wurde die Quellfassung für eine halbe Million Euro saniert.

- 18 Liter pro Sekunde schüttet die Quelle Mühlebach, gleichsam 1550 Kubikmeter am Tag.

- 5 Jahre vergehen im Durchschnitt, bis der Regentropfen durch den Untergrund sickert, ins Grundwasser gelangt und in der Quelle Mühlebach gefasst wird.

- 8 Meter pro Tag, mit dieser Geschwindigkeit fließt Grundwasser durch seinen Leiter.

- 10 bis 15 Prozent des Niederschlags dient zur Grundwasserneubildung.

- 10 bis 15 Prozent davon können als Trinkwasser genutzt werden.

Im Rahmen der SZ-Serie „Unser Klima“ geht ZWUS-Geschäftsführer Simon Vallaster auf den „langen Schatten des Trockenjahres 2018“ ein. Keine Sorge macht die Menge des Wasseraufkommens im Argendelta.

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Bei all dem stets im Blick: Wieviel Wasser geht verloren? Schwankt der Rohrnetzverlust beim Wasserwerk Meckenbeuren zwischen zwei und sechs Prozent, so beläuft er sich beim ZWUS teils auf rund zehn Prozent.

 

- 1954/55 ist der Erstausbau der Quelle Mühlebach erfolgt. 60 Jahre später wurde die Quellfassung für eine halbe Million Euro saniert.

- 18 Liter pro Sekunde schüttet die Quelle Mühlebach, gleichsam 1550 Kubikmeter am Tag.

- 5 Jahre vergehen im Durchschnitt, bis der Regentropfen durch den Untergrund sickert, ins Grundwasser gelangt und in der Quelle Mühlebach gefasst wird.

- 8 Meter pro Tag, mit dieser Geschwindigkeit fließt Grundwasser durch seinen Leiter.

- 10 bis 15 Prozent des Niederschlags dient zur Grundwasserneubildung.

- 10 bis 15 Prozent davon können als Trinkwasser genutzt werden.

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