Wasserversorger rücken enger zusammen

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Stabwechsel bei der Gehrenberg-Wasserversorgung: Wassermeister Manfred Rudhart (Dritter von links) weiß sein jahrzehntelanges, b
Stabwechsel bei der Gehrenberg-Wasserversorgung: Wassermeister Manfred Rudhart (Dritter von links) weiß sein jahrzehntelanges, berufliches Wirken auch künftig in guten Händen bei Christian Fink (Zweiter von links), Nils Stehr, Bernd Amann, Ralf Reiner (Foto: gemeindeverwaltung meckenbeuren)
Schwäbische Zeitung

Seit 1. Juli hat der Zweckverband Wasserversorgung Unteres Schussental (ZWUS) mit Sitz im Meckenbeurer Rathaus die technische Betriebsführung für den Zweckverband Gehrenberg Wasserversorgung aufgenommen. Das teilt die Gemeindeverwaltung Meckenbeuren mit.

Der langjährige Wassermeister der „Gehrenberger“, Manfred Rudhart, wird im Oktober seinen wohlverdienten Ruhestand antreten. Da es immer schwieriger wird, gutes Personal für eine wichtige Aufgabe wie die Trinkwasserversorgung zu finden und insbesondere Bereitschaftsdienst rund um die Uhr nur von einem größeren Team sichergestellt werden kann, hat die Gehrenberg-Wasserversorgung die technische Betriebsführung als Dienstleistung ausgeschrieben. Das Rennen machte der ZWUS, ein langjähriger Partner der „Gehrenberger“, heißt es in der Pressemitteilung.

Bereits im Jahr 1994 haben sich insgesamt fünf Grundwasserversorger der Region zusammengetan, um langfristig die Versorgung mit Trinkwasser untereinander sicherzustellen. So ist es seit dem jahr 2002 möglich, Trinkwasser von Langenargen über Tettnang, Meckenbeuren und Brochenzell bis nach Oberteuringen zu pumpen. Für die Kunden der Gehrenberg-Wasserversorgung ändern sich nur die Gesichter der Techniker vor Ort: Jene, die bislang die Bereiche Eriskirch, Kehlen sowie Kau und Umgebung betreuen, sind zukünftig auch für die Menschen in Oberteuringen, Ettenkirch und Umgebung unterwegs.

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