Verwaltung freut sich über neues Leitungsnetz

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Freuen sich vor dem Elektro-Hauptverteiler und somit dem Herz der Elektrik und Verkabelung über die gelungene Sanierung: (v.l.
Freuen sich vor dem Elektro-Hauptverteiler und somit dem "Herz der Elektrik und Verkabelung" über die gelungene Sanierung: (v.l.: Michael Fechner (Büro Auerhammer & Weiland), Thomas Böck (Datentechnik Moll), Bürgermeisterin Elisabeth Kugel, Tobias Häggele (Elektro Stotz), Hannes Sauter (Gemeindeverwaltung) und Hausmeister Reinhard Wölfle. (Foto: Karl Gälle)
Karl Gälle

Mit einem Handwerkerfest ist am Dienstagnachmittag das 850 000 Euro teure Projekt „Erneuerung und Ertüchtigung der Elektrik wie des Datennetzes“ im Meckenbeurer Rathaus abgeschlossen worden. Die Investition war nötig geworden, nachdem in mehr als 30 Betriebsjahren immer mehr Elektroverbraucher und Datenverarbeitungsgeräte an das bestehende Netz angeschlossen worden waren.

Aufgrund einer permanenten Überlastung der Netze hatten sich zuletzt Kriechströme gebildet, welche messbare elektrische Spannungen an Geräten und Gerätegehäusen verursachten und so zu einer erhöhten Brandgefahr führten. Gleichzeitig wurde mit der Sanierungsmaßnahme der Brandschutz in dem nunmehr 34 Jahre alten Verwaltungsgebäude auf den aktuellen Stand gebracht. Es sei eine echte Herausforderung gewesen, die Elektro- und Datenverkabelung abschnittsweise und bei laufendem Betrieb zu ertüchtigen, stellte Bürgermeisterin Elisabeth Kugel fest und sprach den Planern und Handwerkern ein dickes Lob für ihre gute und zuverlässige Arbeit aus. Sehr zum Vorteil sei dabei auch gewesen, dass ein großer Teil der ausführenden Firmen vor Ort ansässig sei. Konnten die einzelnen Ämter der Gemeindeverwaltung hausintern umziehen und so den Baustellen ausweichen, so musste die Polizeidienststelle vorübergehend komplett weichen und bei den Tettnanger Kollegen unterkommen. Heute dürfe man auf das gelungene Werk anstoßen und man könne froh darüber sein, dass das Elektrik- und Datennetz runderneuert und für die künftige Entwicklung gut gerüstet sei.

Hannes Sauter, der das Projekt zusammen mit dem Leiter der IT-Abteilung, Samuel Schier, sowie Michael Fechner vom Ingenieur-Büro Auerhammer & Weiland geleitet hatte, dankte für das Vertrauen, das die Verwaltung in sie gesetzt habe. So sei es möglich gewesen, zügig voranzukommen und spontan notwendige Entscheidungen auf kurzem Weg zu treffen. Sein Dank galt auch den Planern, Handwerkern, dem Hausmeister sowie den Gemeindebediensteten für ihr Verständnis hinsichtlich der Unannehmlichkeiten und Einschränkungen während der rund 18-monatigen Bauzeit.

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