Sternsinger sammeln in Kehlen und Meckenbeuren fast 21 000 Euro

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Bewährte Kräfte: Die Jubilare unter den Sternsingern erhalten eine Auszeichnung.
Bewährte Kräfte: Die Jubilare unter den Sternsingern erhalten eine Auszeichnung. (Foto: Karl Gälle)
Karl Gälle

Traditionell werden in St. Maria Meckenbeuren beim Sternsinger-Abschlussfest die Jubilare geehrt. Stefan Rudhart zeigte sich zunächst erfreut darüber, dass bei den 64 St. Maria-Sternsinger die Alterspalette von zwei bis 33 Jahren liegt. Spitzenreiter bei der Teilnahme am Sternsingen in St. Maria ist Johannes Eisenmann mit 15 Jahren, gefolgt von Jakob Schimmels und Julian Pinkes mit 14-maliger Teilnahme. Auf über 13 Jahre bringen es Peter Schimmels und Lara Rudhart. Mit zur Spitzengruppe gesellen sich Sebastian Benkler (12 Jahre) und Elias Wegerer mit zehn-jähriger Teilnahme. Zwölf kleine Könige hatten zum ersten Mal beim Meckenbeurer Dreikönigssingen mitgemacht. (gä)

Auf ein erneutes Spitzenergebnis von deutlich über zwanzigtausend Euro steuern die 157 Sternsinger der Seelsorgeeinheit Meckenbeuren mit der diesjährigen Aktion „Gemeinsam - in Peru und weltweit“ zu. Dies wurde bei den Gottesdiensten „Dank der Sternsinger“ in St. Maria und St. Verena deutlich, obgleich das Ergebnis aus St. Jakobus noch aussteht. Die Brochenzeller Sternsinger waren auch am gestrigen Dreikönigstag noch einmal unterwegs, sodass das Gesamtergebnis erst am Abend feststand.

Sternsinger halten gut durch

Stolze 9377,89 Euro kamen in St. Verena Kehlen zusammen. Dort wird die Aktion von Anja Badent, Carmen Schöllhammer und Sabine Spöcker organisiert und koordiniert. Letztere hat als Begleiterin die vergangenen Tage als äußerst positiv und bereichernd empfunden: „Es macht zufrieden und lässt die Anstrengungen schnell vergessen, wenn man erlebt, wie die Menschen auf den Segenspruch der Sternsinger, Christus Mansionem Benedicat, geradezu warten und sich freuen.“ Auch die Kinder und Jugendlichen selbst hätten bestens durchgehalten, wohl im Wissen, dass sie für einen guten Zweck unterwegs seien.

Ähnlich positiv wertet Stefan Rudhart, der zusammen mit Jürgen Schimmels die Meckenbeurer Sternsinger managt, die vergangenen Tage. Man könne durchaus stolz darauf sein, dass St. Maria wieder über 60 Kinder und Jugendliche zum Mitmachen habe motivieren können, freut er sich darüber genauso wie über das „sehr tolle Miteinander der Kinder“. Als einzigartig wertete es Stefan Rudhart, dass bei den Meckenbeurer Sternsingern ein Kind mit Handicap mit dabei gewesen sei.

Dies passe exakt zum Motto der diesjährigen Aktion, komme die Hilfe dort doch vorwiegend Kindern mit Behinderung zugute. Mit 11 544,81 Euro haben die Meckenbeurer Sternsinger das Vorjahresergebnis erneut toppen können.

In St. Jakobus Brochenzell wird die Aktion Dreikönigssingen erstmals von Tamara Keller, Ramona Ehs und Annabelle Rilling geleitet. „Die Premiere ist für uns drei richtig gut gelaufen, die Kinder waren bestens motiviert und mit Freude auf Sternsingertour“, so Tamara Keller in einem ersten Resümee. In allen drei Gemeinden dankten die Sternsinger beim Gottesdienst an Dreikönig für die freundliche Aufnahme in den Häusern und für die großzügigen Spenden.

Lob von Pfarrer Scherer

Doch auch sie selbst durften sich über ein großes Lob von Pfarrer Josef Scherer und ihren Begleitern freuen. Beim Dank der Sternsinger gehe es in erster Linie um diese selbst, denn ohne das große Engagement der Kinder wäre ein so großartiger Erfolg nicht möglich, so Stefan Rudhart in seinem Dankeswort. „Es ist einfach klasse, was ihr Kinder wieder auf die Beine gestellt habt und danke euch allen in der Gemeinde für die offenen Türen.“

Wesentlich sei neben dem gemeinsam Erreichten das, was über den Tag hinaus wirke, betonte Pfarrer Josef Scherer. „Gottes Segen ist unermesslich groß und den habt ihr weitergegeben“, dankte er den jungen wie erwachsenen Akteuren der Aktion. Werden die Brochenzeller Sternsinger traditionell vom Schlosswirt zu Essen eingeladen, so freuen sich die Kehlener und Meckenbeurer über die von den Küchenteams servierten Spaghetti Bolognese.

Traditionell werden in St. Maria Meckenbeuren beim Sternsinger-Abschlussfest die Jubilare geehrt. Stefan Rudhart zeigte sich zunächst erfreut darüber, dass bei den 64 St. Maria-Sternsinger die Alterspalette von zwei bis 33 Jahren liegt. Spitzenreiter bei der Teilnahme am Sternsingen in St. Maria ist Johannes Eisenmann mit 15 Jahren, gefolgt von Jakob Schimmels und Julian Pinkes mit 14-maliger Teilnahme. Auf über 13 Jahre bringen es Peter Schimmels und Lara Rudhart. Mit zur Spitzengruppe gesellen sich Sebastian Benkler (12 Jahre) und Elias Wegerer mit zehn-jähriger Teilnahme. Zwölf kleine Könige hatten zum ersten Mal beim Meckenbeurer Dreikönigssingen mitgemacht. (gä)

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