So gelingt die Suche nach einem Ausbildungsplatz

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Tina Wiedmann (links) ist bald mit der Ausbildung bei der Gemeinde fertig, Janine Huber kommt in das zweite Ausbildungsjahr.
Tina Wiedmann (links) ist bald mit der Ausbildung bei der Gemeinde fertig, Janine Huber kommt in das zweite Ausbildungsjahr. (Foto: Thilo Bergmann)
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Die 16. Berufs- und Ausbildungsbörse CDU Meckenbeuren findet übrigens am Samstag, 15. September, von 10 bis 13 Uhr in der Humpishalle Brochenzell statt.

In den kommenden Monaten starten in der Region wieder hunderte junge Menschen ihre Ausbildung. Die Gemeinde Meckenbeuren bildet selbst aus: Verwaltungsfachangestellte und Erzieher zum Beispiel. Das Geheimnis jeder Bewerbung sei das Anschreiben, verrät Hauptamtsleiterin Kathrin Schütz.

Das Anschreiben muss zu dem Ausbildungsberuf, der Gemeinde und dem Bewerber passen. „Das ist mit das Wichtigste“, so Schütz. Denn häufig würden die Bewerber Standardanschreiben aus dem Internet benutzen, die dann für etliche Firmen und kaum variiert genutzt würden. Bei den Noten gebe es hingegen heutzutage häufig kaum noch Unterschiede. Da müsse man mit sozialem Engagement oder eben auch dem Anschreiben punkten, sagt sie. „Man muss sich von der Masse abheben.“ Interessiert, neugierig und gesprächsbereit müsse man dann während des Bewerbungsgesprächs sein. „Das Auftreten ist sehr wichtig“, sagt sie. Denn später einmal werden die Auszubildenden auch viel mit Bürgern zu tun haben. Und da die Verwaltung immer serviceorientierter werde, sei ein sicheres und freundliches Auftreten sehr wichtig. Auch wer schon mal ein Praktikum gemacht hat, profitiert. Bei einem Punkt gibt Schütz aber Entwarnung. Bewerber für eine Ausbildung müssten auf keinen Fall mit einem Anzug kommen. „Ordentlich gekleidet reicht vollkommen“, sagt sie. Und auch wenn die schulischen Leistungen nicht so gut sind, besteht eine Chance. „Wenn man sieht, dass der Wille da ist, dann ist die Note auch nicht so wichtig“, sagt Hauptamtsleiterin Kathrin Schütz.

Eine Verwaltungsfachangestellte pro Ausbildungsjahr stellt die Gemeinde Meckenbeuren in der Regel jedes Jahr an. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Während der Ausbildung gehe es unter anderem um rechtliche Angelegenheiten, Finanzwesen und Personalsachen. Das sei anspruchsvoll und weit mehr als bloß mit Bürotätigkeiten verbunden. „Das hat nichts mehr mit Stempel drauf knallen zu tun“, sagt Schütz. „Man kann in so viele verschiedene Bereiche reinschauen“, sagt Janine Huber, die im vergangenen Jahr die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde begonnen hat. Mit der Bewerbung geklappt hat es aus ihrer Sicht, weil sie im Vorstellungsgespräch offen war. „Da war ich einfach ich“, sagt sie.

Ihre Kollegin Tina Wiedmann hat die Ausbildung fast hinter sich und bleibt dann auch erst einmal bei der Gemeinde. „Ab dem zweiten Lehrjahr kann man vieles aus der Berufsschule auch bei der Arbeit anwenden“, sagt sie.

Die 16. Berufs- und Ausbildungsbörse CDU Meckenbeuren findet übrigens am Samstag, 15. September, von 10 bis 13 Uhr in der Humpishalle Brochenzell statt.

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