Sicher durch die Sommer-Fahrradsaison

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Die Polizei klärt am Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Meckenbeuren die Bürger über Gefahren beim Radfahren auf.
Die Polizei klärt am Mittwoch auf dem Wochenmarkt in Meckenbeuren die Bürger über Gefahren beim Radfahren auf. (Foto: Polizei)
Schwäbische Zeitung

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Die Bodenseeregion lockt mit wunderschönen Radfahrstrecken – doch Achtung, auch beim Radfahren lauern Gefahren, warnt die Polizei in einem Schreiben. Deshalb bieten die Beamten am Mittwoch, 25. Juli, beim Wochenmarkt auf dem Kirchplatz in Meckenbeuren Informationen zur Sicherheit auf dem Rad.

Von 7.30 bis 13 Uhr werden Experten den interessierten Bürgern Informationen rund um den Fahrradcheck – mit Bremsen, Reifen, Beleuchtung – geben, den Fahrradhelm richtig einstellen oder das richtige Verhalten der Radler abfragen.

Ob Jung oder Alt – die Gefahren lauern überall, beim Queren der Fahrbahn, an Einmündungen und Kreuzungen, heißt es in der Ankündigung der Polizei. Abbiegende, wendende und rückwärtsfahrende Großfahrzeuge, wie Lkw oder Busse, haben einen „toten Winkel“. Zudem würden Radfahrer oft verbotenerweise auf der falschen Radwegseite oder entgegen einer Einbahnstraße fahren, heißt es. Auch auf den Radwegen gelte eine gegenseitige Rücksichtnahme – zudem sei eine angemessene Geschwindigkeit Pflicht.

2016 und 2017 fünf tote Radler

Auch über das Thema Pedelecs werden die Beamten am Infostand sprechen. Diese seien sehr beliebt und trügen bei vielen Menschen wieder zur Mobilität bei. Die Polizei empfiehlt: „Machen Sie sich mit dem Pedelec und der Technik vertraut.“ Insbesondere in der warmen Jahres- und der Urlaubszeit sei eine deutliche Steigerung der an Unfällen beteiligten Radfahrer festzustellen, schreibt die Polizei in ihrer Ankündigung weiter. Die Polizei möchte gerade auf den vielbefahrenen Radstrecken die Bürger für die Unfallgefahren sensibilisieren. In den Jahren 2016 und 2017 ereigneten sich im Bodenseekreis 827 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Folgen der Radunfälle: fünf getötete, 172 schwerverletzte und 557 leichtverletzte Radfahrer. 341 trugen zumindest keinen Fahrradhelm.

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