Seniorentreff mit Herzschmerz und Freude

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Rund 300 Senioren folgen am Freitagmittag der Einladung der Gemeinde hin in Kehlens Karl-Brugger-Halle.
Rund 300 Senioren folgen am Freitagmittag der Einladung der Gemeinde hin in Kehlens Karl-Brugger-Halle. (Foto: selina erath)
Selina Erath

Mit dem Schussentaler Musikantenmarsch haben die Oldies aus Kehlen mit den Herzschmerz-Symphonikern am Freitag den Seniorennachmittag in Kehlen eingeleitet. Etwa 300 Senioren fanden sich dabei in der Karl-Brugger-Halle ein. Das Seniorentreffen findet jedes Jahr abwechselnd in den Ortsteilen Kehlen und Brochenzell statt.

Im Takt schunkelten die Gäste zur Musik oder klatschen kräftig mit. Nach dem Einklang der Band von Eugen Schmidberger begrüßte Bürgermeisterin Elisabeth Kugel alle „Seniorinnen und Senioren aus Meckenbeuren“ und hieß sie herzlich willkommen.

„Bei diesem Wetter kann man ja auch nichts anderes machen, als hier zum Seniorennachmittag zu kommen“, fuhr sie fort und erntete Gelächter aus dem Publikum. Die Bürgermeisterin freute sich an diesem Nachmittag, „Herzenswärme aufkommen zu lassen“ und „Gemeinschaft zu spüren“. Elisabeth Kugel weiter: „Sie alle sind uns lieb und teuer“, weswegen die Gemeinde an diesem Tag an alle „Danke sagen“ wolle.

Unter den Gästen befanden sich die Pfarrer Peter Steinle, Josef Scherer und Manfred Fliege. Einen besonderen Dank richtete Elisabeth Kugel an die Adresse von Ingrid Aggeler als Organisatorin des Seniorentreffs Kehlen.

Während die Herzschmerz-Symphoniker mit einer Polka fortfuhren und nicht wenige Senioren mit den Fingern im Takt mitklopften, verteilten freiwillige Helferinnen Kaffee und Kuchen. Allgemein herrschte eine gute Stimmung, und das Musikensemble freute sich, ein „interessiertes und aufmerksames Publikum vor sich zu haben“.

Die erste Einlage „Aufm Landratsamt“ gaben Sandra Marschall und Thorsten Fahr von der Meckenbeurer Laienspielgruppe zum Besten. „Ja Heimatland, so isch es, wenn aufs Landratsamt gosch“, leitete Sandra Marschall den Sketch ein. Mit Kopfbedeckung, Schürze und Gummistiefeln war sie als Bäuerin erkennbar, die ihren neuen Bulldog zulassen wollte. Dabei wusste sie den Landratsamt-Mitarbeiter (Thorsten Fahr) mit ihrem Verhalten durchaus einzuschüchtern und brachte ihn zum Verzweifeln. Dem Publikum gefiel der Humor des Stückes – lachende Gesichter waren in jeder Reihe zu sehen.

„Lachen ist immer gut fürs Herz“, bedankte sich Ingrid Aggeler bei den Schauspielern. Nach weiteren musikalischen Einlagen und dem Sketch „Hannes und der Bürgermeister“ ließen die Senioren den Nachmittag bei einem gemeinsamen Vesper ausklingen.

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