„Seegefrörne“ macht Station am Schloss in Brochenzell

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 Auf Wetterglück hofft die Winterrallye Seegefrörne auch in diesem Jahr.
Auf Wetterglück hofft die Winterrallye Seegefrörne auch in diesem Jahr. (Foto: Dieter Friesewinkel)

Auch in ihrer mittlerweile zehnten Auflage macht die „Seegefrörne“ am Wochenende – konkret am Samstag, 16. März – Station am Schloss in Brochenzell. Viele Oldtimer sind dann dort zu bewundern. Von 32 Teilnehmern bei der internationalen Winterrallye spricht Dieter Friesewinkel, der Vorsitzende von MSC Scuderia Humpis (Brochenzell).

Aus seiner Feder stammen erneut die streckentechnischen Vorarbeiten: Die komplette Streckenführung entspringt Friesewinkels Planung. Dreimal ist sie der Tettnanger bereits abgefahren – einmal im Januar zu Zeiten, als sich nahe dem Pfänder die Schneehaufen entlang des Weges meterhoch türmten, wie er im SZ-Gespräch anschaulich schildert.

Zu der vierteiligen Orientierungsfahrt wird in diesem Jahr in Hohenems gestartet. Aus der 16000-Einwohner-Stadt in Vorarlberg war nämlich anno 2018 der Sieger gekommen, sodass sich Hohenems nun ein Jahr lang „Hauptstadt des Oldtimerland Bodensee“ nennen durfte.

Am ersten Tag, Samstag, 16. März, geht es um 9 Uhr los. Von Hohenems wird erst Lindau, dann Kressbronn angesteuert, wo ab 10.50 Uhr im Eichert Station sein soll.

Das Schloss in Brochenzell ist laut Zeitplan um 11.30 Uhr dran – „Werkstatt aufräumen“ ist hier Dieter Friesewinkel zufolge der Arbeitstitel jener Aufgabe, die der MSC Scuderia Humpis vorbereitet hat.

Von Brochenzell schlagen die Teilnehmer den Weg nach Friedrichshafen ein, um dann über Markdorf, Uhldingen-Mühlhofen, Bodman-Ludwigshafen und Engen den Zielpunkt des ersten Tages zu erreichen – Singen.

Vom dortigen Rathausplatz aus geht es am Sonntag, 17. März, um 9.31 Uhr los. Über Radolfzell, Ermatingen, Scherzingen, Amriswil, Romanshorn, Roggwil und Altenrhein nach Hohenems, wo das Ziel erreicht ist und kurz darauf der Sieger und die neue „Hauptstadt des Oldtimerland Bodensee“ proklamiert wird.

Beibehalten wurde der Termin – ist die „Seegefrörne“ doch stets auf den zweiten Sonntag nach Aschermittwoch fix terminiert.

Die Veranstaltung, die Hilmar Wörnle mit ins Leben gerufen hat, soll an die Seegefrörne aus dem Jahr 1963 erinnern. Hinter dem Gemeinschaftsprojekt stehen mehrere Städte, Museen und Firmen, die mit diesen sechs mitveranstaltenden Vereinen kooperieren: MSC Scuderia Humpis, Allgemeiner Schnauferl Club Singen, Renngemeinschaft Graf Zeppelin Friedrichshafen, Scuderia Lindau, MSC Sernatingen Ludwigshafen und DDAC Kressbronn.

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