Schienenersatz-Verkehr: Mehr Lob als Kritik

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 Die RAB (Regionalverkehr Alb-Bodensee) und BOB sind die Träger des Schienenersatzverkehrs, der bis 19. Dezember angesetzt ist.
Die RAB (Regionalverkehr Alb-Bodensee) und BOB sind die Träger des Schienenersatzverkehrs, der bis 19. Dezember angesetzt ist. (Foto: mis)

Maskenpflicht – „überwiegend große Akzeptanz in Bussen und Bahnen“

Zum Anlass für eine Anfrage bei den Zuständigen hat die SZ die Beobachtung eines Fahrgastes aus Meckenbeuren genommen, wonach Bus-Fahrgäste sich nicht an die Corona-Regeln halten – also die Maske nicht über der Nase tragen oder keinen Abstand halten. Würden man sie ansprechen, sei Unverständnis zu bemerken.

Die Anfrage galt zum einen der RAB, die als Dienstleister mit der Durchführung des SEV betraut ist, aber auch der Bodensee-Oberschwaben-Bahn, die ihn zusammen mit der DB organisiert. Deren Leiter Unternehmenskommunikation, Sebastian Dix, erklärt, dass einzelne Vorfälle mit nicht getragenen Masken bekannt seien. „Allerdings wird uns immer wieder berichtet, dass diese Fahrgäste in aller Regel einsichtig sind und nach Aufforderung ihre Masken aufsetzen“, weiß er um einen konfliktfreien Ausgang.

So seien Busfahrer gehalten, „Fahrgäste, die keine Masken tragen, mittels Ansagen auf die Maskenpflicht hinzuweisen“, so Dix, der generell sagt: „Wir beobachten insgesamt ganz überwiegend große Akzeptanz und Disziplin in unseren Bussen und Bahnen.“

Wie aber wird dies überprüft? Beauftragt seien „stichprobenartige Kontrollen für diejenigen SEV-Busse, die BOB-Züge ersetzen und an allen Haltepunkten halten“, erzählt Dix . Allerdings weiß er auch: „Wir dürfen Ordnungswidrigkeiten, wie den Verstoß gegen die Maskenpflicht, nicht ahnden. Das ist einzig und allein Sache der Ordnungsbehörden, also etwa der Polizei oder anderer.“ Diese führe in den SEV-Bussen Kontrollaktionen durch, bei denen Verstöße auch geahndet werden.

Und wenn die nicht vor Ort ist? „Sollten Fahrgäste nachhaltig nicht einsichtig sein, so hat der Busfahrer die Möglichkeit, den Bus anzuhalten, die Polizei zu rufen und auf deren Eintreffen zu warten.“ Dabei sei freilich abzuwägen, „ob die nicht getragene Maske eines Fahrgastes den Schaden für die anderen Fahrgäste (durch verpasste Anschlüsse, versäumte Termine etc.) überwiegt“.

Die Südbahn zwischen Ravensburg und Friedrichshafen ist bis Weihnachten gesperrt. Das hat erhebliche Auswirkungen auf Fahrgäste.

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Maskenpflicht – „überwiegend große Akzeptanz in Bussen und Bahnen“

Zum Anlass für eine Anfrage bei den Zuständigen hat die SZ die Beobachtung eines Fahrgastes aus Meckenbeuren genommen, wonach Bus-Fahrgäste sich nicht an die Corona-Regeln halten – also die Maske nicht über der Nase tragen oder keinen Abstand halten. Würden man sie ansprechen, sei Unverständnis zu bemerken.

Die Anfrage galt zum einen der RAB, die als Dienstleister mit der Durchführung des SEV betraut ist, aber auch der Bodensee-Oberschwaben-Bahn, die ihn zusammen mit der DB organisiert. Deren Leiter Unternehmenskommunikation, Sebastian Dix, erklärt, dass einzelne Vorfälle mit nicht getragenen Masken bekannt seien. „Allerdings wird uns immer wieder berichtet, dass diese Fahrgäste in aller Regel einsichtig sind und nach Aufforderung ihre Masken aufsetzen“, weiß er um einen konfliktfreien Ausgang.

So seien Busfahrer gehalten, „Fahrgäste, die keine Masken tragen, mittels Ansagen auf die Maskenpflicht hinzuweisen“, so Dix, der generell sagt: „Wir beobachten insgesamt ganz überwiegend große Akzeptanz und Disziplin in unseren Bussen und Bahnen.“

Wie aber wird dies überprüft? Beauftragt seien „stichprobenartige Kontrollen für diejenigen SEV-Busse, die BOB-Züge ersetzen und an allen Haltepunkten halten“, erzählt Dix . Allerdings weiß er auch: „Wir dürfen Ordnungswidrigkeiten, wie den Verstoß gegen die Maskenpflicht, nicht ahnden. Das ist einzig und allein Sache der Ordnungsbehörden, also etwa der Polizei oder anderer.“ Diese führe in den SEV-Bussen Kontrollaktionen durch, bei denen Verstöße auch geahndet werden.

Und wenn die nicht vor Ort ist? „Sollten Fahrgäste nachhaltig nicht einsichtig sein, so hat der Busfahrer die Möglichkeit, den Bus anzuhalten, die Polizei zu rufen und auf deren Eintreffen zu warten.“ Dabei sei freilich abzuwägen, „ob die nicht getragene Maske eines Fahrgastes den Schaden für die anderen Fahrgäste (durch verpasste Anschlüsse, versäumte Termine etc.) überwiegt“.

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