Obermeckenbeuren feiert das Weihejubiläum seiner Kapelle

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Schattenplätze unter dem mächtigen Nussbaum sind gefragt beim Kapellenfest in Obermeckenbeuren.
Schattenplätze unter dem mächtigen Nussbaum sind gefragt beim Kapellenfest in Obermeckenbeuren. (Foto: Karl GÄlle)
Karl Gälle

Mit einem festlichen Gottesdienst und einem zünftigen Gartenfest hat die Obermeckenbeurer Dorfgemeinschaft zusammen mit zahlreichen Gästen aus der Gesamtgemeinde am Sonntag das 35. Weihejubiläum der Kapelle "Maria Königin des Friedens" gefeiert. Das Kleinod am Dorfrand von Obermeckenbeuren ist am 8. Mai 1983 vom damaligen Diözesanbischof Georg Moser geweiht worden.

Am Festtag spüre man einmal mehr, wie wichtig solche gesegneten Orte für eine Dorfgemeinschaft und darüber hinaus für die ganze Gemeinde seien, sagte Pfarrer Josef Scherer in seinem liturgischen Gruß zu Beginn des Gottesdienstes. Der 8. Mai als Weihetag erinnere an das Ende des II. Weltkrieges und mit der Weihe der Kapelle auf „Maria Königin des Friedens“ werde das Anliegen, sich um den Frieden zu mühen, aufgegriffen. Auch heute, 35 Jahre danach, sei es wichtiger denn je, „Menschen der Liebe und somit Boten des Friedens zu sein“.

Musikalisch gestaltet wurde die Feier von einem Quartett der Musikkapelle Meckenbeuren, und auch die Blutreitergruppe gab der Feier „hoch zu Ross“ einen zusätzlich festlichen Rahmen. Unbarmherzig brannte die Sonne schon am Sonntagmorgen auf die Gottesdienstbesucher herab, und so waren alle sichtlich erleichtert, als es nach dem Schlusssegen bei einem kleinen Umzug zum schattigen Festplatz beim Hof Hirscher ging. Hier hatte die Dorfgemeinschaft ein schönes Fest vorbereitet.

Mit gut gekühlten Getränken und einem mächtigen schattenspendenden Nussbaum trotzte man der Hitze und bot den Gästen ein schmackhaftes Mittagessen. „Ihr seid bei uns in Obermeckenbeuren immer herzlich willkommen“, begrüßte Fördervereinsvorsitzende Iris Baumann die Musiker aus Meckenbeuren, die unter Leitung von Michael Jung den Frühschoppen bestritten. Ihr Willkommensgruß galt neben den vielen Gästen auch Pfarrer Josef Scherer sowie Bürgermeisterin Elisabeth Kugel.

Ein herzliches Dankeschön sagte die Fördervereinsvorsitzende Baumann auch allen Helfern der Dorfgemeinschaft, ohne die das tolle Jubiläumsfest nicht zu stemmen gewesen wäre. Vergnügt feierte die Gesellschaft in den Sonntagnachmittag hinein, den die Herz-Schmerz-Symphoniker aus Kehlen musikalisch bereicherten. Der Erlös aus dem Jubiläumsfest soll zur Finanzierung der dringend notwendigen Außenrenovierung der Marienkapelle verwendet werden.

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