Har har har: In Meckenbeuren sind die Piraten los – natürlich nur auf der Theaterbühne.
Har har har: In Meckenbeuren sind die Piraten los – natürlich nur auf der Theaterbühne. (Foto: Karl Gälle)

„Haben wir nicht fantastische Kinder?“ Mit diesem Kompliment hat Musiklehrerin Margret Baumann die aufflammende Begeisterung in Worte gefasst, die sich die Dritt- und Viertklässler der Albrecht-Dürer-Grundschule Meckenbeuren mit der Aufführung des Musicals „Piraten Moly ahoi“ im voll besetzten Kultur am Gleis 1 erspielt und ersungen hatten.

In dem Stück träumt Moly zunächst davon, Boss eines Piratenschiffs zu werden und so in eine gänzlich männliche Domäne vorzudringen. Ob sie das wohl schafft? Diese Frage warf Rektorin Sibylle Handschuh bei der Begrüßung auf bemerkte, dass Frauen schließlich auch Lehrerin, Bürgermeisterin, Kultusministerin und gar Kanzlerin sein können. Der besondere Gruß der Rektorin galt Bürgermeisterin Elisabeth Kugel, der Elternbeiratsvorsitzenden Heike Trakowski und natürlich den jungen Akteuren und anwesenden Mitschülern. Die Kinder der übrigen Klassen könnten nun sehen, was die Dritt- und Viertklässler in den Projekttagen und den wochenlangen Proben danach zusammen mit den Lehrerinnen Margret Baumann und Nicole Heidrich mit dem Musical auf die Beine gestellt hätten.

Als Schauspieler glänzten bei den beiden Aufführungen die Drittklässler, während die Viertklässler als Musical-Orchester und Chor ihr Bestes gaben. „Moly“ selbst hatte es in der Tat geschafft, bei den Piraten Fuß zu fassen und sich am Ende gar als Piratenboss wählen zu lassen. „Wir sind die Kinder der Albrecht-Dürer-Grundschule, hier fühlen wir uns daheim. Lernen und Lachen, das Leben ist wundervoll. All das ist Grund sich zu freu’n“, mit diesem Refrain der Schulhymne verabschiedeten sich die jungen Musiker und Schauspieler, nachdem sie den tosenden und nicht enden wollenden Applaus verdient und sichtlich erfreut genossen hatten. Ein herzliches Dankeschön, verbunden mit einem Blumengruß, gab es zum Abschluss für die erwachsenen Hauptakteure Margret Baumann, Nicole Heidrich, Hausmeister Stefan Greinwald sowie Katja Opferkuch, die die Kulissen in Wochenendarbeit gestaltet hatte.

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