Meckenbeuren bekommt neue Ladesäule für Elektrofahrzeuge

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Der OEW-Vorsitzende Landrat Lothar Wölfle, rechts, und EnBW-Chef Frank Mastiaux besiegeln den Großauftrag.
Der OEW-Vorsitzende Landrat Lothar Wölfle, rechts, und EnBW-Chef Frank Mastiaux besiegeln den Großauftrag. (Foto: Daniel Maurer)
Schwäbische Zeitung

Bis Jahresende richtet die EnBW über 50 neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Süden des Landes ein – und Meckenbeuren ist als einer von vier Standorten im Bodenseekreis mit dabei. Wo genau in der Schussengemeinde die Säule zu finden sein wird – das steht noch nicht fest.

Die EnBW hat sich damit in einer europaweiten Ausschreibung des Zweckverbands Oberschwäbische Elektrizitätswerke (OEW) durchgesetzt, teilt sie in einem Pressetext mit. Von der OEW war auch festgelegt worden, welche Kommunen mit einer Ladesäule bedacht werden. Vier Orte sind dies im Bodenseekreis – neben Markdorf, Salem und Stetten eben auch Meckenbeuren.

Wo genau in der Schussengemeinde sich der Standort befinden wird, dass müsse erst in Gesprächen mit dem örtlichen Netzbetreiber abgestimmt werden, teilt Hans-Jörg Groscurth aus der EnBW-Unternehmenskommunikation auf SZ-Anfrage mit. Als örtlicher Netzbetreiber gilt das Regionalwerk Bodensee.

Weitere Stationen entstehen in den OEW-Landkreisen Alb-Donau-Kreis, Biberach, Freudenstadt, Ravensburg, Reutlingen, Rottweil, Sigmaringen und Zollernalbkreis.

„Unser Anspruch ist es, Elektromobilität einfach, überall und zuverlässig zu ermöglichen“, wird EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux im Pressetext zitiert. „Dazu zählt der Zugang zur Ladeinfrastruktur ebenso wie eine einfache und sichere Handhabung. Ich freue mich sehr, dass wir diese Kompetenz jetzt auch in Oberschwaben und bei unserem Anteilseigner OEW unter Beweis stellen können.“ Dem steht Landarat Lothar Wölfle als Verbandsvorsitzender vor: „Bereits 2016 haben die OEW beschlossen, die E-Mobilität in den OEW-Landkreisen voranzubringen. Daraus ist die Idee entstanden, unser Verbandsgebiet mit E-Ladesäulen auszustatten. Dass wir dieses Projekt nun gemeinsam mit unserem Unternehmen, der EnBW, umsetzen können, freut uns natürlich sehr.“

Die 54 Wechselstrom-Ladesäulen verfügen über je je zwei Ladepunkte, an denen je nach Fahrzeug mit bis zu 22 Kilowatt Leistung aufgeladen werden kann. Zur Bedienung der öffentlichen Ladestationen weist Groscurth auf die EnBW mobility+ App hin: Mit ihr lasse sich die nächste freie Lademöglichkeit finden, per Fingertipp der Ladevorgang starten, der Kunde erhalte volle Kostentransparenz und zahle via Kundenkonto.

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