Kollegialer Umgang ist der Schlüssel

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 Philipp Gotterbarm (stellvertretender Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, links) hält ein Geschenk für Steffen Fischer (ifm-
Philipp Gotterbarm (stellvertretender Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, links) hält ein Geschenk für Steffen Fischer (ifm-Geschäftsführer Personal) parat, rechts Andreas Reck (Geschäftsführer CEO Markdorf). (Foto: Gä)
Karl Gälle

„New Work Week“ – ein brandaktuelles wie anspruchsvolles Thema, zu dem die Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben am Mittwoch zur Bellgardt Medientechnik in der Käthe-Paulus-Straße eingeladen hatten. Neben einem Impulsvortrag durch den ifm-Geschäftsführer Personal, Steffen Fischer, stand der Film „Die Stille Revolution“ im Focus der gut besuchten Veranstaltung.

Der Dokumentarfilm zum derzeit sich rasant vollziehenden Kulturwandel in der Arbeitswelt greift die Frage auf, woher Unternehmer wie Mitarbeiter den Mut für notwendige große Veränderungen nehmen und wo dabei letztlich der Mensch bleibt. Auch Andreas Reck hatte in seiner Begrüßung betont, dass es alte Denkmuster aufzubrechen und zu überlegen gelte, wie mit den enormen Anforderungen umzugehen sei. Dass der anstehende Wandel gut und vor allem auch nachhaltig gelingen müsse, dafür wollten die Wirtschaftsjunioren ihren Beitrag leisten, so Andreas Reck.

Den Verband der Wirtschaftsjunioren Bodensee-Oberschwaben stellte deren stellvertretender Kreissprecher Philipp Gotterbarm in einem Kurzfilm vor. Der „Austausch auf Augenhöhe für eine funktionierende Wirtschaft“ sei einer der Schwerpunkte der Arbeit im Verband, dem über 50 dynamische Führungskräfte angehörten, so Gotterbarm. In einem kurzweiligen wie informativen Vortrag gelang es Steffen Fischer, aus der Sichtweise der Firma ifm richtungsweisende Impulse zum Thema „New Work“ zu geben. Bei der Überlegung „Wie gelingt der kulturelle Wandel?“ dürfe die Frage „Wie macht Arbeit Spaß und wie kriegen wir die Leute zusammen?“ nicht fehlen. Ein Schlüssel dazu sei, einen vernünftigen kollegialen Umgang zuzulassen, wohl wissend, dass es ohne Führung nicht gehe. Auch in der anschließenden Gesprächsrunde konnte Steffen Fischer immer wieder auf Beispiele und Entwicklungen in seiner Firma zurückgreifen.

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