Kehlens Trainer warnt vor der SG Kißlegg

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Fußball-Symbolbild.
Fußball-Symbolbild. (Foto: Thorsten Kern)
Schwäbische Zeitung

Der SV Kehlen empfängt am Samstag (15.30 Uhr) die SG Kißlegg. Seit der 1:2-Niederlage gegen Straßberg am vergangenen Sonntag steht fest, dass die Allgäuer in der nächsten Saison in die Bezirksliga spielen müssen.

Mit nur fünf Punkten aus 24 Spielen ziert die SGK einsam das Tabellenende. Nur ein Sieg und zwei Unentschieden stehen zu Buche. Kehlens Trainer Steinmaßl kennt diese tiefrote Serie – und er warnt eindringlich: „Aus den letzten zehn Niederlagen am Stück wurden denen sieben mit nur einem Tor Unterschied eingesteckt.“ Oftmals war die SGK nicht die schlechtere Mannschaft, sondern womöglich nur die unglücklichere oder unreifere.

Ein Spiel also für den SVK mit beträchtlicher Fallhöhe – die Steinmaßl-Truppe ist bestens beraten, den Gegner nicht nach dem Tabellenstand zu beurteilen. Auch das Kehlener Spiel gegen Leutkirch vor zwei Wochen hat gezeigt, welche Schwierigkeiten es gibt, gegen tief stehende und gut verteidigende Gegner zu Torchancen zu kommen. „Wir müssen schauen, dass wir unsere schnellen Stürmer besser in Position bringen“, lautet denn auch eines der Vorhaben von Michael Steinmaßl. Welche das sein werden, wird sich zum Teil erst am Samstag entscheiden: „Florian Amann fehlt noch verletzt, Benedikt Böning ist angeschlagen und hat das Training nur zum Teil mitmachen können.“ Auch hinter der Besetzung auf weiteren Positionen stehen am Tag vor dem Spiel noch Fragezeichen: „Am Samstag wird sich erst entscheiden, ob Andre Stetter seine Verletzung überwunden hat.“

Torhüter Claudius Stritt wurde als A-Jugendlicher mit seinem Derby-Debüt in Friedrichshafen ins kalte Wasser geworfen – und er hat seine Sache gut gemacht. Ob er am Samstag wieder dabei sein wird, möchte Michael Steinmaßl im Vorfeld noch nicht verraten: „Das werden wir sehen“, lässt er am Tag vor dem Spiel auch diese Personalie noch offen.

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