Kehlens Sturmlauf in der Schlussphase wird nicht belohnt

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 Kommt beim 2:3 gegen Altheim im Zweikampf nicht an den Ball: Kehlens Benedikt Böning (links).
Kommt beim 2:3 gegen Altheim im Zweikampf nicht an den Ball: Kehlens Benedikt Böning (links). (Foto: Günter Kram)
Schwäbische Zeitung

SV Kehlen – FV Altheim 2:3 (1:3)

Tore: 0:1 Xaver Spitzfaden (2.), 0:2 Sebastian Gaupp (15.), 0:3 Martin Schrode (29.), 1:3 Benedikt Böning (37.), 2:3 David Bernhard (85., Foulelfmeter) - Schiedsrichter: Matthias Wituschek (Erbach) - Zuschauer: 150.

SVK: Patrick Herrmann, Samuel Hack, Maximilian Rieber (61. Martin Schreiner), Dominik Blaser (46. Jonas Klawitter), Felix Kölle, Andre Stetter, Giovanni Paris, David Bernhard, Marcel Scheuböck, Benedikt Böning, Nikolai Hack (46. Florian Amann).

Mit einer überraschenden 2:3-Niederlage verpatzte der SV Kehlen auch das Heimspieldebüt im neuen Jahr. Nach einer halben Stunde lag der SVK bereits 0:3 zurück. Die Aufholjagd in der zweiten Halbzeit konnte dann nicht mehr zu einem durchaus möglichen Punktgewinn genutzt werden.

„Wir haben uns vorgenommen, den SV Kehlen in seinem Aufbauspiel zu stören und mit schnellem Spiel in die Spitze gefährlich zu werden.“ Diese Marschroute von FVA-Trainer Marc Max wurde von seiner Mannschaft eine halbe Stunde lang vorbildlich umgesetzt. Mit – wie es SVK-Trainer Steinmaßl ausdrückte – „geschenkten Toren nach individuellen kapitalen Fehlern“ lagen die Gäste bis zu 29. Minute 3:0 vorne. Und selbst eine noch höhere Führung wäre möglich gewesen, so löchrig erwies sich Kehlens Defensive an diesem Tag.

Beim 0:1 schoss SVK-Abwehrchef Giovanni Paris den Torschützen beim Abwehrversuch an, der Ball kullerte aus spitzem Winkel über die Torlinie. Die Tore zwei und drei resultierten aus jenen schnell vorgetragenen Kontern, die Marc Max als probates Stilmittel für dieses Spiel ausgemacht hatte.

Wendepunkt im Spiel dürfte der Kehlener Treffer zum 1:3 in der 38. Minute gewesen sein. Benedikt Böning nahm eine weitgezogene Flanke von Dominik Blaser vor dem Tor an und traf aus kurzer Distanz.

Nun kamen die Hausherren deutlich besser ins Spiel, zudem wechselte Steinmaßl zweimal in der Offensive aus und setzte bereits früh alles auf eine Karte. Jetzt geriet Altheim zunehmend unter Druck, Kehlen kam zu Chancen. Die klarste vergab zunächst Florian Amann (58.), als er auf FVA-Torhüter Matthias Maier zulief, dieser den Schuss jedoch mit einer Fußabwehr parieren konnte. Es dauerte bis zur 85. Minute, ehe David Bernhard per Foulelfmeter zum Anschlusstreffer verkürzen konnte.

Starke Abwehrleistung der Gäste

In der Nachspielzeit hatten Florian Amann und Giovanni Paris noch die Chancen zum Ausgleichstreffer. Doch retteten die Gäste aus Altheim mit einer konzentrierten Abwehrleistung den knappen Vorsprung über die Zeit.

„Ich kann meiner Mannschaft nur den einen Vorwurf machen, dass sie den Ball bei den vielen guten Möglichkeiten nicht über die Torlinie gekriegt hat“, haderte Michael Steinmaßl mit der Chancenverwertung. Und weiter: „So unglücklich verloren haben wir schon lange nicht mehr.“

Altheim-Trainer Max war einfach nur glücklich über den Spielausgang: „Wir hätten uns nicht beklagen dürfen, wenn das Spiel Unentschieden ausgegangen wäre. Ein Riesenkompliment an meine Mannschaft, wir haben in diesem Spiel unsere Torchancen eiskalt genutzt.“

Kehlen fährt nun zum Tabellenführer TSV Berg und empfängt anschließend den Zweiten FV Weiler im heimischen Stadion. Altheim setzt die Runde mit dem Heimspiel gegen den SV Dotternhausen fort.

SV Kehlen – FV Altheim 2:3 (1:3)

Tore: 0:1 Xaver Spitzfaden (2.), 0:2 Sebastian Gaupp (15.), 0:3 Martin Schrode (29.), 1:3 Benedikt Böning (37.), 2:3 David Bernhard (85., Foulelfmeter) - Schiedsrichter: Matthias Wituschek (Erbach) - Zuschauer: 150.

SVK: Patrick Herrmann, Samuel Hack, Maximilian Rieber (61. Martin Schreiner), Dominik Blaser (46. Jonas Klawitter), Felix Kölle, Andre Stetter, Giovanni Paris, David Bernhard, Marcel Scheuböck, Benedikt Böning, Nikolai Hack (46. Florian Amann).

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