Kehlens 4:0-Sieg gegen Bad Schussenried krönt die englische Woche

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Jonas Klawitter (hier beim 4:0) traf gegen Bad Schussenried gleich zweimal.
Jonas Klawitter (hier beim 4:0) traf gegen Bad Schussenried gleich zweimal. (Foto: kesenheimer)
Schwäbische Zeitung

Sichtlich zufrieden sah Kehlens Trainer Bernd Reich nach dem Spiel seiner Mannschaft beim Siegesjubel zu. Mit sieben Punkten aus den drei Spielen der Englischen Woche wurden seine Erwartungen sicherlich am oberen Ende getroffen. Der 4:0-Sieg gegen Bad Schussenried verlangte ihm, der wieder von Anfang auf dem Platz stand, und seiner Mannschaft einiges ab – und lange Zeit sah es nicht nach einem deutlichen Ergebnis aus.

Nüchtern und sachlich analysierte Schussenrieds Trainer Daniel Amann die Anfangsphase des Spiels: „Wir sind ganz ordentlich ins Spiel gekommen und hätten in Führung gehen können. Doch der Elfmeter war ein Nackenschlag für uns.“ Jonas Klawitter wurde vom Gästespielführer Luca Baur gefoult, den Strafstoß verwandelte David Bernhard in der 19. Minute sicher. Mit diesem Zwischenstand war der Spielverlauf ein Stück weit auf den Kopf gestellt, denn für den SVK war dies die erste gefährliche Offensivaktion. Und die Gäste sollten sich davon lange nicht erholen. Kehlen kam nun deutlich besser ins Spiel, vergab jedoch einige gute Möglichkeiten.

Einen neuen Anlauf unternahm Bad Schussenried nach der Pause. „Zehn Minuten lang hatten wir da unsere beste Phase und haben Kehlen richtig unter Druck gesetzt, doch wir haben es damit nicht geschafft, das 1:1 zu machen,“ so Daniel Amann. Möglichkeiten dazu hat es gegeben – doch auch Kehlen ging fahrlässig mit den Torchancen um. David Bernhard hatte die beste davon, er lief in der 50. Minute alleine auf Torhüter Florian Harsch zu, der mit dem Fuß abwehren konnte.

So dauerte es bis zur 68. Minute, ehe die Vorentscheidung fiel. Dominik Blaser bewies Handlungsschnelligkeit und brachte einen eigentlich schon abgewehrten Ball als Bogenlampe vors Tor, Jonas Klawitter stand goldrichtig und köpfte aus kurzer Distanz über die Torlinie.

Endgültig entschieden wurde das Spiel fünf Minuten später mit einem herausgespielten Tor: Jonas Klawitter bediente vom rechten Flügel Benedikt Böning, der den Ball am Torhüter vorbei ins Netz schob. Die Gäste resignierten nun sichtlich, ein Abstaubertor von Jonas Klawitter vier Minuten vor Spielende bedeutete sogar das 4:0 – ein Ergebnis, das nach Einschätzung von Bernd Reich auch in dieser Höhe verdient sei.

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