Kehlen bricht nach starker erster Hälfte ein

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 Der erste gute Spielzug führte auch gleich zum Kehlener Führungstreffer: Doch es blieb beim einzigen Treffer für Kehlen. Den sc
Der erste gute Spielzug führte auch gleich zum Kehlener Führungstreffer: Doch es blieb beim einzigen Treffer für Kehlen. Den schoss David Bernhard (Nummer zehn). (Foto: Günter Kram)
Schwäbische Zeitung

So hart das Ergebnis auch klingen mag: Verloren hat der SV Kehlen das Spiel gegen den FV Biberach in schwachen 20 Minuten nach der Halbzeitpause. Zuvor zeigte sich die Steinmaßl-Truppe spielfreudig und lag sogar mit 1:0 in Führung. Nach dem zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand drängte Kehlen lange Zeit vehement auf den Anschluss. Zwei Biberacher Tore in der Nachspielzeit machten das Spiel zu einem ergebnismäßigen Debakel für den SVK, schreibt der SV Kehlen in einer Mitteilung.

Der erste gute Spielzug führte auch gleich zum Kehlener Führungstreffer: Jonas Klawitter schickte David Bernhard in die Gasse, dieser umkurvte Torhüter Beck und schob den Ball über die Linie. Eine Minute später hatte Johannes Beier für den Gastgeber sogar das 2:0 auf dem Fuß, doch Biberachs Florian Treske rettete auf der Linie. Kehlen blieb dran, der zweite Treffer gelang aber nicht. Biberachs einzige gute Chance vor der Pause war ein Kopfball in der 31. Minute, den SVK-Torhüter Serkan Ünal aus kurzer Distanz parieren konnte.

Vorentscheidender Rückstand

Aus der Hand glitt dem SV Kehlen das Spiel nach Wiederbeginn: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß machte Andreas Wonschick den Ausgleich (49.), sechs Minuten später fand ein 20-Meter-Schuss von Fabian Scheffold den Weg via Innenpfosten ins Tor. Den dritten Treffer machte Biberachs Jan Diamant im Gegenzug, nachdem Kehlens Andre Stetter eine Flanke mit dem Kopf verpasst hatte (66.).

Trotz des deutlichen Rückstands blieb Kehlens Mannschaft engagiert – und es gab genügend Torchancen, die noch zu einem Punktgewinn hätten reichen können. Andre Stetter setzte einen Kopfball an den Pfosten (70.), einen Heber von Marcel Scheuböck lenkte Torhüter Alexander Beck an die Torlatte (79.) – und quasi als Höhepunkt verschoss Andre Stetter aus kurzer Distanz vor dem Tor nach einer Freistoßflanke (88.).

In der Nachspielzeit machten die Gäste aus Biberach noch zwei Kontertore gegen die aufgerückte SVK-Abwehr – das 1:5 hat als Ergebnis nicht mehr viel mit dem Spielverlauf zu tun. Kehlen scheiterte in diesem Spiel an seiner eklatanten Abschlussschwäche – Möglichkeiten zu mindestens einem Punktgewinn waren ausreichend gegeben.

Routiniert und kaltschnäuzig

Der FV Biberach zeigte sich als routinierte und kaltschnäuzige Truppe im Ausnutzen der Möglichkeiten – aus wenig Torchancen wurde von den Rißstädtern an diesem Tag sehr viel gemacht.

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