In Meckenbeuren soll es bald Bildungspaten geben

Schwäbische Zeitung

Ab Herbst sollen Bildungspaten in Meckenbeuren Kindern von der ersten bis zur neunten Klasse unterstützen, Defizite aufzuholen. Das Projekt Meckenbeurer LernUnterstützung (MeckaLU) soll laut Gemeinde Meckenburen im Herbst starten. Die Gemeinde Meckenbeuren, die Grundschulen und das Bildungszentrum haben das Projekt laut Pressemitteilung initiiert und sind noch auf der Suche nach Bildungspaten.

Die Paten sollen Kindern helfen, die durch die Corona-Pandemie, den damit einhergehenden Distanzunterricht, den fehlenden Bezug zu Lehrern und Mitschülern oder Drucksituationen zu Hause benachteiligt waren und sind.

„Die Bildungspatenschaft ist eine individuelle, längerfristige und ehrenamtliche Begleitung von Schülerinnen und Schülern, die sich nach den individuellen Förderbedarfen der Kinder richtet“, heißt es in der Pressemitteilung. Beispielsweise helfen sie in bestimmten Fächern durch Erklären und Unterstützung, damit die Schülerinnen und Schüler den Stoff noch einmal in Ruhe erarbeiten können und in der Schule dem Unterricht besser folgen können.

Für die Bildungspatenschaft ist keine besondere Ausbildung notwendig. Wichtig ist vor allem Interesse an der Arbeit mit Kindern, Freude an deren Weiterentwicklung und regelmäßige Zeitkapazitäten. Die Bildungspaten werden unterstützt und begleitet von den Schulen, dem Amt für Soziales und dem Jugendreferat. Die Einsätze werden mit einer Ehrenamtspauschale entgeltet.

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