In Brochenzell ist der Heilige erstmals hoch zu Ross unterwegs

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 Premiere in Brochenzell: St. Martin führt den Umzug auf dem Pferd an.
Premiere in Brochenzell: St. Martin führt den Umzug auf dem Pferd an. (Foto: Wilhelm Amann)
Schwäbische Zeitung
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Insgesamt sechs Laternenumzüge sind es seit Sonntag im Gemeindegebiet gewesen, zu denen zumeist die Kindertageseinrichtungen eingeladen hatten. Eine Besonderheit gab es am Sonntag in Brochenzell: Hier kam zum ersten Mal der St. Martin auf einem Pferd zum Einsatz.

Viele Kinder waren mit selbstgebastelten Laternen zur Martinsfeier auf den Schlossplatz gekommen. St. Martin ritt beim Laternenumzug voraus zum Altenheim. Vinzenz Bernhard junior und Patrick Gohl stellten den Heiligen und den Bettler dar.

Dort spielten sie unter der Leitung von Gemeindereferentin Martina Andric-Röhner die Geschichte um den heiligen Martin nach. Dabei hob sie hervor, dass Christus dem Martin in Gestalt des Bettlers begegnet war.

Dann ging der Laternenumzug wieder zurück zum Schlossplatz, wo Ludwig Schiele das Martinsfeuer entfacht hatte. Als Belohnung gab es anschließend Martinsbrezeln, wobei Martina Andric-Röhner die Kinder ermunterte, ihre Brezel mit anderen zu teilen, wie auch der heilige Martin seinen Mantel und später seinen Besitz mit den Armen geteilt hatte.

Für die gelungene Feier gab es zum Schluss einen kräftigen Applaus.

Großes Interesse erfuhr am Montagabend auch die Feier in Meckenbeuren. Hier markierten die Kirche St. Maria und der Kirchplatz Anfang und Ende des Umzugs, der von Groß und Klein sehr gut besucht war. Gemeindereferentin Martina Andric-Röhner beleuchtete die Martins-Geschichte, während das Vororchester der Musikschule unter der Leitung von Jörg Scheide für den passenden musikalischen Rahmen sorgte. Martinswecken waren es hier, die den Nachwuchs erfreuten.

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