Es tut sich was: Die anstehenden Arbeiten zur B 30-neu gehen mit Sperrungen der B 467 (im Bild nahe Schwarzenbach) einher.
Es tut sich was: Die anstehenden Arbeiten zur B 30-neu gehen mit Sperrungen der B 467 (im Bild nahe Schwarzenbach) einher. (Foto: rwe)

Die Gesamtkosten des B 30-Teilstücks Ravensburg-Süd in Höhe von rund 76 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

Hier Straßenfreigabe, dort Straßensperrung – für beides ist die B 30 neu (das Teilstück von Ravensburg her) in den nächsten Wochen gut.

Befahrbar sein soll eventuell gar noch in diesem Monat das Stück zwischen dem Gewerbegebiet Karrer (zwischen Oberzell und Untereschach) und der alten B 30 an der Senglinger Steige. Die Freigabe des „Mittelteils“ erstreckt sich auf 1,5 der insgesamt 5,5 Kilometer langen Gesamtstrecke. Eifrig wird der frische Asphalt von Rollschuh- und Fahrradfahrern, aber auch interessierten Fußgängern genutzt.

Noch nicht so weit sind die beiden anderen Abschnitte. Für sie haben die Straßenbauarbeiten in diesem Sommer begonnen und sollen zur Jahresmitte 2019 abgeschlossen sein. Was sowohl das Teilstück von der Anschlusstelle Ravensburg Süd bis zum Gewerbegebiet Karrer meint als auch jenes von der B 30 alt (Senglingen) bis zum Bauende. Dafür ist ein Anschluss an die B 467 zwischen Obereschach und Schwarzenbach geplant. Das Regierungspräsidium weist auf SZ-Anfrage auf folgende Sperrungen durch den Bau der B 30 hin:

KW 39 und 40 (also ab 24. September): halbseitige Sperrung der Bundesstraße B 467 zwischen Obereschach und Langentrog, Fahrtrichtung Tettnang, Umleitung über die B 30 nach Meckenbeuren und weiter über die K 7719 bis zur B 467 in Liebenau.

KW 41 und 42: Vollsperrung der B 467 zwischen Obereschach und Langentrog, Umleitung über die B 30 nach Meckenbeuren und die K 7719 bis zur B 467 in Liebenau

KW 43: halbseitige Sperrung der B 467 zwischen Obereschach und Langentrog, Fahrtrichtung Tettnang, Umleitung über die B 30 nach Meckenbeuren und die K 7719 bis zur B 467 in Liebenau.

Zum weiteren Zeitplan: Die Verkehrsfreigabe des gesamten Bauabschnitts der Ortsumgehung von Ravensburg dürfte voraussichtlich Ende 2019 erfolgen. Die Rückbau- und Landschaftsbauarbeiten sowie die Ausgleichsmaßnahmen sind im Anschluss an die Verkehrsfreigabe geplant.

Die Gesamtkosten des B 30-Teilstücks Ravensburg-Süd in Höhe von rund 76 Millionen Euro werden vom Bund getragen.

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