Esche und Estrich bestimmen Erscheinungsbild

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So könnte ab Frühjahr oder Sommer 2019 die neue Halle in Meckenbeurens Ortskern aussehen.
So könnte ab Frühjahr oder Sommer 2019 die neue Halle in Meckenbeurens Ortskern aussehen. (Foto: pr)
Roland Weiß

Eine Vorstellung haben nun zumindest die Gemeinderäte davon, wie die neue Halle im Ortskern einmal aussehen wird. In der jüngsten Ratssitzung stellte Architekt Anton Nachbaur (Büro Cukrowicz Nachbaur, Bregenz) das Materialitätskonzept für die großen Raumzonen vor, das auf einem abgestimmten Gesamtkonzept beruht. Beschrieben werden sie von Anton Nachbaur als „ganz ruhige, zurückhaltende Materialien“. Wichtig dabei: Auch nach dieser Konkretisierung soll sich am Kostenrahmen von 5,2 Millionen Euro nichts ändern. Sicher mit ein Grund, dass die Zustimmung einhellig erfolgte.

Eine Auflistung unter sechs Aspekten:

Boden: Hier soll im Erdgeschoss in der Sporthalle wie im Tagesbetreuungsbereich Esche (geölt/lackiert) zum Zug kommen, mit flächenelastischen Eigenschaften. Geschliffener Estrich ist hingegen im WC und im Flur angesagt – ebenso in der Galerie und in den Umkleiden im Obergeschoss.

Wand: Vorgesehen sind ebenerdig in den großen Räumen Spanplatten aus Esche (furniert/lackiert). Sie kommen auch oben in der Galerie zum Einsatz. In den Umkleiden wird Sichtbeton verwendet.

Decke: Wer in Halle und Betreuungs-/Musikbereich nach oben schaut, dem fällt eine Decke aus Esche natur ins Auge.

Fassade: Sie besteht aus Betonfertigteilen mit einer strukturierten Oberfläche (Matrize). Im unteren Bereich handelt es sich um eine geschlossene Blechverkleidung (eloxiert, also oberflächenbehandelt, um eine besonders harte und kratzfeste Versiegelung zu erreichen).

Fenster: Hier setzen die Planer auf eloxierte Aluminiumfenster.

Sonnenschutz: Um ein übermäßiges Aufheizen von Halle und Betreuungsbereich zu verhindern, soll ein mechanischer Sonnenschutz angebracht werden, der außen liegt. Von dem Bregenzer Architektenbüro wird eine gebördelte Jalousie mit seitlicher Schienenführung vorgeschlagen. Die Oberlichter will man mittels Screen (Kleinmarkisen) verschatten.

Und: Die Beleuchtung im Turnhallenbereich sowie bei der Tagesbetreuung, die auch für den Musikverein zur Verfügung steht, ist dimmbar.

Der Abbruch der alten Halle soll in den Sommerferien über die Bühne gehen. Als Baubeginn für die neue Halle ist Herbst 2017 anvisiert.

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