Die klassische Blutspende dauert in der Regel nicht länger als zehn Minuten.
Die klassische Blutspende dauert in der Regel nicht länger als zehn Minuten. (Foto: dpa / Judith Michaelis)
Schwäbische Zeitung

Bluttransfusionen sind für viele Therapien oder bei Blutverlust durch einen Unfall oder eine Verletzung nötig, oft sind sie sogar lebensentscheidend. Trotz intensiver Forschung gibt es keinen gleichwertigen künstlichen Ersatz für eine Blutspende. Darum ruft das DRK zur Blutspende am Montag, 24. Juni, von 14.30 Uhr bis 19.30 Uhr in der Karl-Brugger-Halle in Kehlen auf.

Durch moderne Operationsmethoden ist es in den vergangenen Jahren zwar gelungen, den allgemeinen Bedarf an Spenderblut zu reduzieren, demgegenüber steht jedoch die steigende Zahl an älteren Menschen und vermehrte Möglichkeiten in der Patientenbehandlung, heißt es in der Pressemitteilung des DRKs. Die Medizin hält beispielsweise in der Krebstherapie neue Therapiemethoden bereit, die heute bereits 19 Prozent des Blutbedarfs ausmachen. Auch Unfallpatienten benötigen schnell eine Transfusion um den hohen Blutverlust auszugleichen, meist liegt der Bedarf bei mehr als einem Präparat pro Patient. Ohne Spenderblut sei dies nicht möglich, so der Pressetext.

Blut spenden kann jeder Gesunde vom 18. bis zum 73. Lebensjahr, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als 64 Jahre sein. Damit die Blutspende gut vertragen wird, erfolgt vor der Entnahme eine ärztliche Untersuchung. Die eigentliche Blutspende dauert laut Pressemitteilung nur wenige Minuten. Mit Anmeldung, Untersuchung und anschließendem Imbiss sollten Spender trotzdem eine gute Stunde Zeit einplanen. Zur Blutspende muss immer der Personalausweis mitgebracht werden.

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