Ein Sessel als Ort des Rückzugs

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Der neue Sessel lädt die Kinder auf der Station zum Kuscheln ein (v. li.): Chefärztin Katharina Kraft, Martin Bloching (Geschäf
Der neue Sessel lädt die Kinder auf der Station zum Kuscheln ein (v. li.): Chefärztin Katharina Kraft, Martin Bloching (Geschäftsführer Locher Malerbetrieb), Irmgard Möhrle-Schmäh (Geschäftsführerin Liebenau Kliniken) und Verena Rehm (Stiftung L (Foto: Stiftung)
Schwäbische Zeitung

Wer genießt es nicht, nach Feierabend in den Lieblingssessel zu fallen und zu entspannen? Die Kinder der St. Lukas-Klinik, einer Einrichtung der Stiftung Liebenau, sind zwar weder zum Arbeiten noch zum Entspannen in Liebenau, trotzdem brauchen auch sie Orte des Rückzugs. Betreut werden hier Kinder mit verschiedensten Behinderungen, die zudem psychische Problemstellungen haben. Mit einer Spende von Martin Bloching, Geschäftsführer des Locher Malerbetriebs, mit Sitz in Tettnang und Berg (bei Ravensburg), konnte nun ein Spezialsessel angeschafft werden.

„Gerade Kinder mit Autismusspektrumsstörungen benötigen Möglichkeiten, sich zurückzuziehen. In diesem Sessel lassen sich die verlängerten Armlehnen so umschlagen, dass sie Schutz und Geborgenheit bieten“, erklärte Chefärztin Katharina Kraft. Wie das funktioniert, demonstrierte einer der kleinen Patienten, der hier auf der Eltern-Kind-Station behandelt wird. Regelmäßig kuschelt er sich in das gemütliche Möbelstück. „Schön zu sehen, dass die Spende sinnvoll investiert wurde und der Sessel so toll angenommen wird“, zeigte sich Martin Bloching begeistert. Auch Irmgard Möhrle-Schmäh, die Geschäftsführerin der Liebenau Kliniken, dankte Bloching für seine Spende über 1000 Euro und freute sich, dass bei der Übergabe nicht bloß ein Scheck, sondern bereits das Ergebnis präsentiert werden konnte.

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