Von der Pflasterfläche (links im Bild) oben an der B 30 bis hinunter ins Ried sind es etwa fünf Meter. Der kürzeste Weg lässt
Von der Pflasterfläche (links im Bild) oben an der B 30 bis hinunter ins Ried sind es etwa fünf Meter. Der kürzeste Weg lässt sich über die Treppen nehmen. Wer will oder muss, kann aber auch in Serpentinen die Strecke hin zum Bürgerpark zurücklegen. (Foto: roland weiss)

Was noch dazukommt: Die Randbereiche der Serpentinen werden angepflanzt, voraussichtlich aber erst im Frühjahr.

Der Weg ist das Ziel – was mit Blick auf die Baumaßnahme am Bürgerpark Ried doppelt gilt: In Serpentinen zeichnet sich hier wohlgefällig der neu entstehende Weg ab – und das Ziel muss es sein, ihn bis Ende Oktober fertig asphaltiert zu haben, wie die stellvertretende Ortsbaumeisterin Ursula Braunger-Martin bei der Besichtigung vor Ort bekräftigt. Schon jetzt lässt sich sagen: „Das Ried gewinnt.“

Damit wäre beim Umbau zum Bürgerpark die zweite Phase (fast) abgeschlossen, nachdem im Vorjahr mit der Sanierung des Spielplatzes der erste Schritt erfolgt war.

Rückblende: Schon im Juli 2017 hatte der Gemeinderat gebilligt, dass die Wegeführung durchs Ried und die Eingangssituation von der B 30 her verbessert werden sollen. Was bei Kosten von 60 000 Euro noch 2017 umgesetzt werden sollte – und woraus nichts wurde: Nicht möglich war dies, da die Firmen bereits alle bis Jahresende verplant waren.

Im April dieses Jahres hat der Gemeinderat die Landschaftsbauarbeiten dann zum Bruttoangebotspreis von 81 900 Euro an die Firma Negrassus aus Immenstaad vergeben – Ende Juli setzten die Arbeiten ein. Damit einher geht, dass die Eingangssituation zum Ried von der B 30 her aufgewertet und wahrnehmbarer wird. Entstanden ist eine gepflasterte Fläche, hinzukommen sollen eine Pergola und eine Portalsituation (mit Bank, Poller und Radständer), über deren Gestaltung aber noch nicht entschieden ist.

Eine neue Treppenanlage ist erkennbar, und zudem wird an Radfahrer und an jene gedacht, die auf den Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind: Auch für sie soll der Bürgerpark zugänglich sein. Um den Höhenunterschied von rund fünf Metern abzumildern, wurden Serpentinen angelegt – mit einer maximalen Steigung von etwa sechs Prozent.

Der gesamte Weg einschließlich der Serpentinen wird asphaltiert mit einer kombinierten Tragdeckschicht – was nun noch geschehen soll, ehe das Wetter sich verschlechtert und solches nicht mehr zulässt.

Raus aus dem nassen Bereich

Der neu angelegte Weg wird dann von der B 30 durch das Ried bis auf den Käsbachweg führen. Der vormalige Trampelpfad wird so ausgebaut, dass er unabhängig vom Wetter begehbar und für Radler befahrbar ist. Wozu die 335 Meter lange Trasse weiter gen Süden verlegt wurde – raus aus dem nassen Bereich. Nur hier scheint der auf 2,5 Meter Breite ausgelegte Weg machbar.

Im Haushalt eingestellt sind insgesamt 130 000 Euro. Die noch verbliebenen Mittel sind offenbar für die Gestaltung des Eingangs gedacht.

Die Aufwertung des Spielbereichs war im Sommer 2017 erfolgt und im September des Vorjahres vorgestellt und mit viel Lob bedacht worden. Die Kosten dieser Investition hatten rund 70 000 Euro betragen.

Was noch dazukommt: Die Randbereiche der Serpentinen werden angepflanzt, voraussichtlich aber erst im Frühjahr.

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